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„Elim“-Kinder warten auf flauschige Küken

Geflügelzucht in Vehlener Kita „Elim“-Kinder warten auf flauschige Küken

Erstaunlich ruhig ist es kürzlich im Kindergarten „Elim“ der evangelischen Kirchengemeinde zugegangen, als Wilhelm Struckmann eintraf. Der Vehlener ist Experte im Züchten von Rassegeflügel. Er ermöglicht es den Knirpsen, im Obergeschoss des Dorfgemeinschaftshauses das Schlüpfen von Küken zu erleben.

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Während Wilhelm Struckmann die Eier wendet, zeigen die Kinder stolz ihre selbst gemalten Hühnerbilder.

Quelle: sig

Vehlen. Der Vehlener ist Experte im Züchten von Rassegeflügel. Er ermöglicht es den Knirpsen, im Obergeschoss des Dorfgemeinschaftshauses das Schlüpfen von Küken zu erleben.

 Es ist ein besonderer Augenblick, wenn sich ein kleiner spitzer Schnabel durch die Eihülle bohrt und nach kurzer Zeit ein gelbes federleichtes Knäuel die Enge seiner Behausung verlässt. Entsprechend gespannt sind die Kinder. Geradezu ideal ist dafür die Osterzeit, in der sich der Nachwuchs im Kindergarten näher mit dem Fest befasst. Da wurden Körbchen gebastelt, in denen sich Ostereier unterbringen lassen. Außerdem buken die Kinder Zöpfe aus Hefeteig, in denen ebenfalls Eier Platz fanden. Auch das Färben oder Bemalen von Eiern gehörte dazu.

 Struckmann brachte zahlreiche kopierte Blätter mit, die Skizzen von Hühnern enthielten. Da konnten die Kleinen ihr Maltalent beweisen. Einige hoben stolz ihr Kunstwerk in die Höhe, um Lob zu erhalten. „Das hast du gut gemacht“, war das Mindeste, was sie den Erzieherinnen entlockten.

 Während der Malphase richtete Struckmann den Brutschrank ein, der drei Wochen dort stehen wird. Nach genau 21 Tagen erblicken die Küken das Licht der Welt – nicht alle gleichzeitig, aber nacheinander. Der Züchter wird die Neugeborenen dann zunächst zu sich nach Hause nehmen, um sie etwas später noch einmal den Kindern zu zeigen. Dann sind die Küken schon recht lebendig und können eine liebevolle Streicheleinheit vertragen.

 Unter der Woche kontrolliert der Kindergarten die „Geburtsstation“, in der gleichbleibend über 37 Grad herrschen. Dazu gehört die Aufgabe, die bebrüteten Eier täglich einmal zu wenden. Darum kümmert sich am Wochenende der Züchter. In der Woche überwachen das die Kindergartenleiterin Sandra Zapke, die Erzieherin Simone Wray und Praktikantinnen. Auch sie sind sehr gespannt. sig

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