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„Es muss etwas geschehen“

„Verschlimmbesserung“ an der Kirchstraße „Es muss etwas geschehen“

Ende vergangenen Jahres hat Siegbert Held auf der Internetseite der Auetaler Gemeindeverwaltung einen gefährlichen Mangel gemeldet, und zwar unten an der frisch sanierten Rolfshäger Kirchstraße.

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Siegbert Held meldete den gefährlichen Bordstein der Gemeinde Auetal. Dieser wurde daraufhin zwar verändert, aber nicht verbessert.

Quelle: rnk

ROLFSHAGEN. „Ich bin jetzt ein paar Mal mit dem Fahrrad von der Rolfshagener Straße in die Kirchstraße gefahren. Der Absatz ist für Fahrradfahrer super gefährlich. Acht Zentimeter Bordstein sind für Fahrräder entschieden zu viel. Das kann so nicht richtig sein.“

Das neue Jahr ist gerade vier Tage alt, da erhält er eine Antwort von Bauamtsleiter Friedhelm Liwack: Jawohl, acht Zentimeter sind zu hoch, er würde der Sache mal nachgehen. Dann hat Held erst einmal nichts mehr gehört.

Anfang April hat sich aber ein Fahrradunfall an diesem Bordstein ereignet. Außer ein paar Schrammen ist zum Glück nichts passiert, aber gerade bei Unfällen mit dem Rad kann es schnell zu bösen Verletzungen kommen. Held hat das Thema dann noch einmal im Verwaltungssauschuss angesprochen.

Am 20. April hat er eine Mail an den Bürgermeister geschickt. Acht Tage später hat die ausführende Firma den Fehler korrigiert. Held sprich aber nicht von Korrektur, er nennt es eine „Verschlimmbesserung“. Die Mitarbeiter der Firma hätten den letzten Gossenstein herausgenommen, ihn angeschnitten und schräg wieder eingesetzt. Nur: Die Höhe des Bordsteines wurde dadurch nicht verändert.

Sperrung von oben und unten nötig

Wieder hat Held beim Bauamtsleiter und beim Bürgermeister die Situation bemängelt, „und beide gaben mir recht“, sagt der Rolfshäger. Liwack stellte der Firma eine Frist bis zum 26. Juli. Die ist verstrichen, ohne dass sich etwa tat.

Zurzeit ist die Kirchstraße von oben gesperrt, weil sie saniert wird. Wenn nun ein neuer Bordstein mit einem kleineren Radius eingebaut würde, müsste die Straße mindestens für einen Tag auch von unten gesperrt werden. Sie wäre also von unten und oben dicht. Das wäre ungünstig, vor allem für die Firma Strottmann. „Es muss aber etwas geschehen, so kann es nicht bleiben“, fordert Held.

Noch komplizierter wird es, weil zurzeit im oberen Bereich eine andere Firma saniert als vor Monaten im unteren Teil.

Bürgermeister Heinz Kraschewski sieht es so: Man habe die Firma schriftlich informiert, und sie habe zugestanden, dass ihr ein Fehler passiert sei und sie diesen beheben werde.

Es bleibt eigentlich nur eine Frage offen: Ein paar Schritte weiter geht es von der Rolfshagener Straße zum Hülsbrink. Dort wurde der Einmündungsbereich bereits 2015 saniert. Warum ist kein Mitarbeiter auf die Idee gekommen, sich anzuschauen, wie das die Kollegen dort gemacht haben? rnk

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