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Essmann sei Dank

Film zeigt Bauboom in Krainhagen Essmann sei Dank

Bereits vor zwei Jahren ist ein Bilderabend des Fremdenverkehrsvereins (FFV) Krainhagen gut angenommen worden. Horst Essmann hatte sein Archiv mit von seinem verstorbenen Vater Karl August Essmann geschossenen Fotos geöffnet.

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Thomas Schee (links) dankt Horst Essmann für die Vorführung des Films über Krainhagen.

Quelle: mm

Krainhagen. Der Vater hatte aber auch gefilmt. Horst Essmann ist es nun in mühsamer Kleinarbeit gelungen („Das ist keine HD-Qualität“), diesen Film zu digitalisieren.

 Thomas Schee, Chef des FFV, konnte im Clubzimmer der „Berghütte“ 30 Mitglieder begrüßen, die gespannt auf die Filmvorführung von Essmann waren. Der Film zeigt Aufnahmen vom Ende der sechziger und Beginn der siebziger Jahre. Der erste Teil („Krainhagen heute“) enthält einen Originalkommentar des früheren Bürgermeisters Ernst August Kranz.

 „Krainhagen ist ein idealer Wohn- und Fremdenverkehrsort – der Erfolg einer zielstrebigen Kreispolitik“, stellte Kranz fest. Zu sehen sind Straßen- und Kanalbau und die Anfänge der Müllabfuhr. Die Veränderungen und der Fortschritt in der Gemeinde wurden ebenfalls dokumentiert.

 Zu sehen sind zum Beispiel das Kreisaltersheim, das Wasserwerk und das neue Feuerwehrhaus. Früh hat man die Notwendigkeit von Verbindungsstraßen, so etwa nach Röhrkasten, erkannt. Der Zeltplatz an der „Berghütte“ hat damals viele Campingfreunde aus nah und fern nach Krainhagen gelockt, die Sportanlagen waren ein Tummelplatz der Jugend.

 Zu sehen ist, dass Anfang der siebziger Jahre überall gebaut wird und neue Baugebiete entstehen („Wohngebiete mit Zukunft“). Der Ortsrat wurde bei der Begehung der Straße Im Sieke, Am Hang und Eschenweg und beim Neubau der Winternstraße gefilmt. Auf Zelluloid gebannt wurden auch die Preisverleihung „Schönes Grundstück“ und der Besuch einer Jugendgruppe aus England.

 „Das ist doch meine Mutter“, meinte plötzlich eine Besucherin. Überhaupt konnten viele Personen, aber auch Ereignisse, die inzwischen zur Selbstverständlichkeit in Krainhagen geworden sind, zugeordnet werden – und sorgten anschließend noch für angeregte Diskussionen. „Wir wohnen seit 20 Jahren hier, und inzwischen hat sich vieles verändert“, so Schee. mm

 Thomas Schee (links) dankt Horst Essmann für die Vorführung des Films über Krainhagen. mm

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