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Fahrräder für Flüchtlinge

Vehlen Fahrräder für Flüchtlinge

Bislang war es üblich, dass Eva Felka und Volker Harre, die Inhaber der mit Zweitsitz in Vehlen ansässigen freien Jugendhilfeeinrichtung „Projekt Husky“, ihren rund 15 Mitarbeitern zu Weihnachten mit Geschenken und einem gemeinsamen Essen für die im Laufe des Jahres geleistete Arbeit gedankt haben.

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Vehlen. Und so wollten es die Diplom-Sozialpädagogin und der Diplom-Pädagoge eigentlich auch diesmal wieder handhaben.

Doch auf Wunsch der Angestellten und freien Mitarbeiter fiel die Weihnachtsfeier nun etwas anders aus. Statt auf Firmenkosten im Restaurant zu speisen und sich von Felka und Harre beschenken zu lassen, sollten in diesem Jahr insbesondere die in Obernkirchen untergebrachten Flüchtlinge mit Präsenten bedacht werden – und zwar mit Fahrrädern.

Daher verwendeten die beiden das „Projekt Husky“ betreibenden Eheleute das sonst für den Kauf von Mitarbeiter-Weihnachtsgeschenken eingeplante Geld dafür, gebrauchte Fahrräder zu kaufen, um Flüchtlingen eine größere Mobilität zu ermöglichen.

Zudem besorgten sie diverse Fahrradersatzteile, um nicht verkehrssicherere Drahtesel für den Einsatz in Straßenverkehr tauglich zu machen. Gewartet und auf Vordermann gebracht wurden und werden die – zum Teil auch gespendeten – rund 30 Fahrräder von einigen in der Bergstadt lebenden Flüchtlingen, die laut Felka „sehr froh“ sind, solch eine sinnvolle, ehrenamtliche Beschäftigung gefunden zu haben. Wie auch die mit den gebrauchten Fahrrädern beschenkten Flüchtlinge „sehr dankbar“ hinsichtlich dieser Präsente seien. Ergänzend weist die Diplom-Sozialpädagogin darauf hin, dass es ihnen in Sachen Drahtesel zwar in erster Linie um die Unterstützung von Flüchtlingen geht, bei Bedarf würden die Secondhand-Fahrräder aber auch an andere bedürftige Personen kostenlos abgegeben.

Eine interne Weihnachtsfeier gab es übrigens dennoch: aber eben nicht außer Haus in einer Gaststätte, sondern in einem Gruppenraum des Felka/Harre’schen Anwesens, wobei alle Teammitglieder Zutaten für ein kleines Frühstücksbüfett mitgebracht hatten. wk

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