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Frisch geflickt, schon kaputt

Sanierter Straßenbelag muss wieder ausgebessert werden Frisch geflickt, schon kaputt

Über Wochen hat die von der Bundesstraße 65 in Richtung Obernkirchen durch den Ort führende Vehlener Straße im Zeichen von Sanierungsmaßnahmen gestanden.

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Während die reparierten Gossen bislang keinen Grund zur Klage geben, müssen Flickstellen des Straßenbelages nachgebessert werden.

Quelle: wk

Vehlen. Dabei wurden abgesackte Gossen wieder instand gesetzt sowie Risse und Aufbrüche in der Fahrbahn mit Asphalt abgedeckt. „Patchen“ nennt sich die Technik, mit der die Schäden am Fahrbahnbelag mittels einer Spezialmaschine durch das Aufbringen eines Teerflickens beseitigt worden sind. Ein vergleichsweise kostengünstiges Verfahren, dessen Ergebnis den Vehlener Ortsrat jedoch nicht gerade zu Begeisterungsstürmen hingerissen hat.

 „Was die da gemacht haben, finde ich gar nicht gut“, monierte der Ortsbeauftragte Horst Lahmann. Denn die Arbeiten seien „nicht gut ausgeführt“ worden. Mehr noch: Zum Teil seien die gerade erst geflickten Stellen schon wieder kaputt.

 Die Firma, die das „Patchen“ ausgeführt hat, müsse in der Tat einige Stellen nacharbeiten, pflichtete Ortsbürgermeister Werner Harder bei. Ratsmitglied Brigitte Ostermeier setzte nach, dass das Aufstellen der „Achtung Baustelle“-Schilder länger gedauert habe als die Reparaturarbeiten.

 Der Sinn der Sanierungsmaßnahme sei lediglich gewesen, die Straßenoberfläche im Bereich der schadhaften Stellen abzudichten, nicht jedoch größere Löcher im Fahrbahnbelag zu stopfen, relativierte indes Andreas Jasper, der Kämmerer der Stadt. Anders formuliert: „Man muss sich das ‚Patchen‘ vorstellen wie das Aufbringen eines Sprühpflasters auf die Hand.“ Es handele sich also nicht um eine aufwendige Oberflächenbehandlung, sondern nur um eine ganz oberflächliche Maßnahme, mit dem Ziel, dass danach kein Wasser mehr in den Straßenbelag eindringt. Gleichwohl müsse das in Vehlen tätig gewordene Straßenbauunternehmen die von dieser Firma bislang nur unzureichend reparierten Stellen aber im Rahmen der gesetzlichen Gewährleistung nacharbeiten.

 Unabhängig davon werde sich der städtische Bauhof mit seinem kleinen „Patcher“, der es erlaube, in einem Arbeitsgang bis zu drei Zentimeter Asphalt aufzubringen und somit zumindest kleinere Löcher aufzufüllen, dagegen um jene Bereiche der Vehlener Straße kümmern, die mit dem großen „Patcher“ des Straßenbauunternehmens nicht in einem wirtschaftlich vertretbaren Rahmen saniert werden können, sagte Jasper. Ohnehin sei geplant, dass Mitarbeiter des städtischen Bauhofes ab 2006 jährlich mit dessen kleinem „Patcher“ durch die Ortschaften im Stadtgebiet fahren, um derlei Schäden zu beseitigen.  wk

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