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Geselliges Dankeschön

Neujahrsempfang Geselliges Dankeschön

Mit einem Neujahrsempfang hat sich der Ortsrat Krainhagen bei seinen rührigen Vereinen bedankt. In der „Berghütte“ gab es leckeres Essen und gute Gespräche. Auf eines mussten die Teilnehmer allerdings an diesem Morgen verzichten: den tollen Rundblick auf Krainhagen oder Obernkirchen.

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Bürgermeister Thomas Mittmann schenkt Klaus Holm eine Chronik des Ortes Krainhagen – ganz links der neu gewählte Ortsvorsteher Heinrich Struckmeier, ganz rechts Julia Werminghaus, das jüngste Mitglied des Ortsrates Krainhagen.

Quelle: mig

Krainhagen. Stattdessen: eine einzige Waschküche. Überall Nebel, dazu auf den Straßen Rutschgefahr. Dass nicht nur einige, sondern gleich rund 40 Vereinsmitglieder und Ratsherren an dem Empfang teilnahmen – das war wirklich aller Ehren wert. Noch mehr Respekt verdiente Klaus Holm von der Partnergemeinde Alt-Duvenstedt (Schleswig-Holstein). Der stellvertretende Bürgermeister war trotz der widrigen Wetterverhältnisse in seiner Heimat losgefahren – und gut angekommen. „Ich hatte mein Kommen zugesagt. Und wenn man etwas versprochen hat, sollte man es halten“, machte Holm deutlich. Krainhagen und Alt-Duvenstedt sind in einer Partnerschaft miteinander verbunden – es gab unzählige Besuche und Gegenbesuche.

Viele neue Gesichter im Rat

In einer kurzen Ansprache dankte Krainhagens Bürgermeister Thomas Mittmann allen Vereinen für ihr großes Engagement „und für all das, was ihr für Krainhagen getan habt“. Es seien gerade die Vereine, die den Namen des Ortes „in die Welt hinaustragen und uns so bekannt machen“. Mit Blick auf die „vielen neuen Gesichter im Rat“ kam Mittmann auch auf die Ergebnisse der Kommunalwahl und den Zuwachs bei der CDU zu sprechen. „Ich weiß auch nicht, wie ihr das gemacht habt“, lautete sein cooler Kommentar. Beifall, Gelächter.

Danach stellte Holm seine Heimat Alt-Duvenstedt vor und übergab ein Geschenk an den Vertreter der Jugendfeuerwehr. „Ein eckiger Blumenstrauß“, wie er sagte. Vor dem Essen blieb dann viel Zeit, sich untereinander besser kennenzulernen und miteinander ins Gespräch zu kommen.

Werminghaus will etwas bewegen

Kennenlernen konnte man beispielsweise Julia Werminghaus, die gerade aus Rinteln nach Krainhagen gezogen ist und schon im Ortsrat sitzt. „Das habe ich wohl von meinem Vater mitbekommen – der war Betriebsratsvorsitzender“, sagt die 22-Jährige. Sie selbst sei unter anderem in der Jugendauszubildendenvertretung engagiert gewesen, jetzt will sie im Rat etwas bewegen. „Mein Thema ist Familie: Ich möchte mich für mehr Kitaplätze und eine bessere Ganztagsbetreuung einsetzen“, erzählt die Technische Produktdesignerin. Wichtig sei ein solches „Gesamtpaket“, um „Krainhagen attraktiv zu halten für Menschen, die beispielsweise wegen der schönen Umgebung gerne hierherziehen wollen“. Die SPD-Ratsfrau will dafür kämpfen, dass sich der Istzustand zumindest nicht verschlechtert.

Zustand sei nicht mehr hinnehmbar

Kämpfen will auch Mittmann, wie er im Gespräch andeutete, und zwar für ein überdachtes Bushäuschen an der örtlichen Durchgangsstraße. „Darüber reden wir schon seit mindestens fünf Jahren – und getan hat sich bisher nichts“, meint Mittmann kopfschüttelnd. Dieser Zustand sei nicht mehr hinnehmbar, deshalb werde man 2017 auf dem Bau eines überdachten Häuschens beharren. Laut Mittmann liegt das Problem vor allem darin, dass eine Bushaltestelle überdacht ist, die andere, genau gegenüberliegende, aber nicht. „Dass heißt, dass die Schüler, wenn es regnet, zur überdachten Haltestelle rüberrennen, um sich dort unterzustellen. Und wenn ihr Bus kommt, rennen sie wieder zurück über die Straße zu ihrer Haltestelle.“ Seit die örtliche Schule vor einigen Jahren geschlossen wurde, habe man mit dieser Problematik zu kämpfen. Getan habe sich bisher nichts. mig

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