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Große Veränderungen geplant

Vehlen Große Veränderungen geplant

Die Krippe ist eingerichtet, die Dorfgemeinschaftsanlage ist nahezu fertig, die neue Halle für die Feuerwehr steht, zwei Straßen wurden nach der großen Sanierung eingeweiht – und damit steht die Dorferneuerung vor der Frage: Wie geht es weiter? Auf jeden Fall, so findet Oliver Schäfer, solle man sich nach allen Seiten offenhalten.

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Eine Bushaltestelle wird an der Dorfgemeinschaftsanlage gebaut, mit Häuschen und Barrierefreiheit.

Quelle: rnk

VEHLEN. Und damit meint der Bürgermeister auch die Privatleute.

In der Straße Im Felde soll es 2018 weitergehen, allerdings nur etwa bis zur Hälfte, denn „mittelfristig zählt nur der Zustand nach dem Zweiten Weltkrieg“, erklärt Volker Wehmeyer, „den historischen Teil bekommen wir genehmigt“. Sein Vorschlag: Bis Ende des Jahres in aller Ruhe planen, und 2018 stressfrei bauen.

Wehmeier wies auf knappe Zeitfenster bei den Anträgen hin, wenn es darum gehe, Mittel aus Hannover zu erhalten. Später gab sich der Ingenieur optimistisch: Im Rahmen der Dorfneuerung habe Vehlen das größte Projekt in Niedersachsen gestemmt, und zwar vorbildlich.

Platz wird verdoppelt

Ab September sollen drei Plätze umgestaltet werden: Zum Ersten wird die Bushaltestelle vor der Dorfgemeinschaftsanlage (DGA) angelegt (wir berichteten) – barrierefrei. Das Bushäuschen auf das Gelände der Dorfgemeinschaftsanlage soll der selbe Typ sein, wie das, das auf der anderen Straßenseite steht. Zudem wird es neue Sitzgelegenheiten und Pflanzbeete geben, die Büsche an der Anlage sollen verschwinden. Auf dem bisherigen Rad- und Gehweg wird ein rotes Pflaster die auf den Bus Wartenden auf den Radverkehr hinweisen, erklärte Christoph Winkelhake vom Planungsbüro Kirchner.

Deutlich stärker verändert werden soll der Platz vor der Feuerwehr. Der Eingangsbereich wird durch rotes Pflaster hervorgehoben, die Grillstelle um 20 Meter verschoben. Insgesamt wird die Fläche des Platzes mehr als verdoppelt. Ein neues Beleuchtungskonzept wie am Weidkamp wird umgesetzt, und es wird Fluter geben, die den Platz bei nächtlichen Einsätzen taghell ausleuchten. Vier neue Bäume sollen links vom Eingang gepflanzet werden. Der Platz vor der Wehr, staunte Horst Sassenberg, „wird riesengroß“, da gebe es für das Erntefest mit Blick auf das Zelt ja künftig mehr Möglichkeiten.

Jasper verabschiedet sich

Auf dem Friedhofsvorplatz sollen vier neue Beete angelegt werden, jeweils mit einem Baum in der Mitte, vor dem Haupteingang wird gepflastert. Die Pfützen werden ebenfalls bald der Vergangenheit angehören, denn der Bereich wird eingedeckt, und zwar nicht nur hochwertig, wie Winkelhake dem Ortsrat versicherte, sondern auch so, dass dort Autos parken können. Horst Lahmann (SPD) zog als Ortsbeauftragter anschließend ein kurzes Fazit: „Ohne Dorferneuerung hätten wir das alles nicht gemacht.“

Wehmeyer wies darauf hin, dass Privatleute noch bis zum 15. September einen Antrag für ihre Vorhaben stellen können. Ansprechpartner ist Michael Swoboda im Rathaus Obernkirchen.

Außerdem verlas Lahmann einen Brief des scheidenden Kämmerers Andreas Jasper, der sich gern persönlich verabschiedet hätte, aber dies urlaubsbedingt nicht machen könne. Er erklärte, die Arbeit mit dem Ortsrat habe ihm stets viel Freude bereitet. rnk

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