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Im Gedenken an Andreas Otte

Hauptversammlung der Ortsfeuerwehr Im Gedenken an Andreas Otte

Im Gedenken an den viel zu früh verstorbenen Ersten Hauptlöschmeister Andreas Otte hat die Ortsfeuerwehr Röhrkasten ihre Hauptversammlung abgehalten. Bürgermeister Oliver Schäfer sprach von einem „großen Verlust“, Ortsbrandmeister Fritz Kranz von einer „tiefen Lücke“, die sein Tod gerissen habe.

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Sie bilden das neue Führungsgespann: Björn Kuhmann (links) und Fritz Kranz.

Quelle: mig

Röhrkasten. Dass Ottes Ableben die Blauröcke hart getroffen hatte, war schon am Eingang zu sehen. Viele Teilnehmer blieben an seinem Foto stehen, Bürgermeister Schäfer drückte es in seinem Grußwort so aus: „Wenn ein Mensch, der sich so vorbildhaft in den Dienst gestellt hat, wenn so eine Lücke auftritt, dann reißt das Wunden auf.“ Der Tod Ottes sei ein „großer Verlust“ für die Feuerwehr gewesen, er habe aber auch gezeigt, wie groß der innere Zusammenhalt der Feuerwehr sei. Ortsbrandmeister Kranz äußerte sich ähnlich. Man habe einen guten Freund verloren, sagte Kranz, bis heute sei die Trauer sehr groß. Für Otte musste ein Nachfolger als stellvertretender Brandmeister gefunden werden. Die Wahl fiel einstimmig aus: Björn Kuhmann wird das Amt ausüben.

Schäfer lobte in seinem Grußwort das große Engagement der Feuerwehrleute. Das Motto laute „Einmal Feuerwehr, immer Feuerwehr“, sagte Schäfer. „Danke, dass Sie sich ganz bewusst in den Dienst stellen.“ Schäfer monierte, dass der Dienst in der Wehr als „alltäglich“ wahrgenommen werde. „Dann steht auf einmal der störende Alarm im Vordergrund“, so der Bürgermeister kopfschüttelnd.

Nur jeder Vierte bekommt Lehrgangsplatz

Dirk Hahne, stellvertretender Kreisbrandmeister und Abschnittsleiter Süd, sprach dann vor allem das Thema Ausbildung an. Während vor Ort alles „recht rund“ laufe („Wir können alle Ausbildungswünsche bedienen“), habe das Land Niedersachsen Probleme. Dabei gebe es in technischen Lehrgängen Zuteilungsquoten unter 25 Prozent. Damit könne nur jeder Vierte bedient werden, das, so Hahne, sei „inakzeptabel“. Der Innenminister habe zwar eine 100-prozentige Versorgung zugesagt – mit Blick auf die vergleichsweise mäßige Bezahlung der Ausbilder sehe er das aber noch nicht, so Hahne.

Stadtbrandmeister Clemens Keich kam dann auf Jacken und Helme zu sprechen, die in diesem Jahr beschafft werden sollen. Schon jetzt seien 50 Jacken gekauft worden, die an die Feuerwehren der Stadt verteilt worden seien. Die Jacken sind für die Atemschutzgeräteträger bestimmt und kosten 500 bis 600 Euro, also „auf einen Schlag 25.000 bis 30.000 Euro“. Ebenfalls viel Geld geht in neue Helme, die alten müssen ausgemustert werden. Weiteres Geld muss für sogenannte System-Trenner aufgewandt werden, die verhindern sollen, dass Leitungen geschädigt werden (Rohrbruch, Schmutzwasser et cetera). „Das ist mit 800 Euro pro Rohr eine erkleckliche Summe“, so Keich.

Fitnessstudio für Atemschutzgeräteträger

Ein großes Hallo gab es, als sich noch einmal Schäfer zu Wort meldete und ankündigte, dass alle Atemschutzgeräteträger ein heimisches Fitnessstudio besuchen dürfen. Das sei ein freiwilliges Angebot, „das wir machen, um euch zu unterstützen“. Der eine oder andere gehe ohnehin schon in ein Studio, um die körperlichen Anstrengungen unter Atemschutz bewältigen zu können. „Wir wollen eure Gesundheit und Fitness im Auge behalten, denn auf neue Kameraden oder Quereinsteiger zu hoffen – das ist eine schwierige Sache.“ mig

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