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Jeden neuen Balken selbst gesucht

Krainhagen / Vereine Jeden neuen Balken selbst gesucht

Auch in diesem Sommer hatte der Geschichtsverein gemeinsam mit dem Fremdenverkehrsverein zu einem der beliebten Schnatgänge durch die Gemeinden geladen. Der Wettergott hatte ein Einsehen und bescherte den Teilnehmern zu Beginn ihrer Wanderung strahlenden Sonnenschein. Heidrun Walzberg, Vorsitzende des Vereins, hatte Besuch und Besichtigung zweier besonderer Leckerbissen in der Gemarkung vorbereitet.

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Das einzig verbliebene Fachwerkhaus der beiden Gemeinden.

Krainhagen (rd). Das erste Ziel war das einzige Bauwerk in Krainhagen, das in den Landesarchiven als denkmalgeschützt geführt wird. Es handelt sich um eine Bruchsteinscheune mit jeweils zwei großen Ein- und Ausfahrtoren für Erntewagen und zwei kleinen Toren für Kutschen auf den gegenüberliegenden Giebelseiten. Die jetzigen Eigentümer, Familie Nottmeier, hatten die Scheunentore weit geöffnet, sodass die Eigenart des bäuerlichen Gebäudes eingehend besichtigt werden konnte. Walzbergs Angebot, die etwas verblassten blauen Scheunentore mit Mitgliedern des Vereins neu zu streichen, wurde vom Besitzer lachend zur Kenntnis genommen.

Der nächste Höhepunkt des Rundgangs war das einzige noch vorhandene Fachwerkhaus der beiden Gemeinden, das Anwesen der Familie Knickrehm, Am Knobbenbusch 20. Die Besitzer haben das Haus unter Beibehaltung der alten Baustrukturen und Nutzung alter Materialien liebevoll restauriert und eingerichtet. Stolz berichtete Willi Knickrehm, dass jeder zu erneuernde Balken von ihm aus alten Häusern zusammengesucht wird. Die interessierten Schnatgänger durften die Fachwerkkostbarkeit bis unters Dach erkunden.

Walzberg weist für alle, die am Schnatgang nicht teilnehmen konnten, darauf hin, dass sie sowohl die Scheune als auch das Fachwerkhaus für das nächste Heft der „Notizen aus Krainhagen und Röhrkasten“ eingehend besprochen und mit Fotos dokumentiert hat. Dieses wahrscheinlich letzte Heft der „Notizen“ vor der Fertigstellung der Chronik beider Orte wird am 30. Oktober in der „Berghütte“ Krainhagen bei Kaffee und Kuchen sowie einem Rahmenprogramm vorgestellt. Das Heft enthält auch die letzten Beiträge des verstorbenen Hermann Eggers, dessen unermüdliche Arbeit für den Verein unvergessen bleibt.

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