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Obernkirchen Ortsteile Jugendfeuerwehr feiert 50-jähriges Bestehen
Schaumburg Obernkirchen Obernkirchen Ortsteile Jugendfeuerwehr feiert 50-jähriges Bestehen
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23:10 15.09.2015
Schwungvoll meistern die Mitglieder der Jugendfeuerwehr Rodenberg die kniffeligen Aufgaben beim Orientierungsmarsch. Quelle: wk
Gelldorf

Mehr als ein Dutzend befreundete Jugendfeuerwehren waren zum Gratulieren gekommen. Für sie stand ein dreieinhalbstündiger Orientierungsmarsch durch das Dorf auf dem Programm, der mit allerlei spaßigen bis kniffeligen Aufgaben aufwartete. Unter anderem musste ein Hindernisparcours jeweils paarweise mit einem zwischen dem Rücken des Vordermannes und dem Bauch des Hintermannes einklemmten Ball gemeistert werden.

Zur Situation der Jugendfeuerwehr Gelldorf konnte Lichter übrigens nur Erfreuliches berichten: „Aktuell zeigt sich, dass die vor drei Jahren erfolgte Neuausrichtung Früchte trägt und dass unser Programm bei den Jugendlichen auf ein tolles Interesse stößt. Daher blicken wir sehr positiv in die Zukunft!“

So gehören der Jugendfeuerwehr laut Lichter derzeit insgesamt 18 Mitglieder im Alter von zehn bis 17 Jahren an. Einige davon seien aus der 2010 gegründeten Kinderfeuerwehr aufgerückt, die momentan elf Mitglieder im Alter von sechs bis zehn Jahren zählt. Und Anfang nächsten Jahres könne voraussichtlich wieder der erste Nachwuchs-Brandschützer aus der Jugendabteilung in die aktive Feuerwehr übernommen werden.

Doch so positiv, wie sich die Situation aktuell darstellt, war es in Gelldorf offenbar nicht immer: „Vor drei Jahren haben wir praktisch bei Null angefangen“, erklärt Lichter.

Zu dem Zeitpunkt habe die Jugendfeuerwehr nämlich zweieinhalb Jahre lang keine Mitglieder gehabt. Warum? „Es hatte sich irgendwie zerlaufen“, erklärt er. Daher sei die Jugendfeuerwehr dann neu aufgestellt worden. Lichter wurde zum neuen Jugendfeuerwehrwart und Thomas Molthahn zum neuen Vize-Jugendfeuerwehrwart gewählt, um frischen Wind in die Angelegenheit zu bringen.

Dass es heute wieder gut läuft, führt Lichter nicht zuletzt auf das „sehr gut“ mitarbeitende Betreuerteam sowie auf die „proaktive Unterstützung“ seitens der aktiven Brandschützer zurück. Nachwuchssorgen, so betont er, müsse man sich derzeit jedenfalls nicht machen. wk