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Jugendliche oft schwerer zu erreichen

Bei Freizeitprogramm stehen erstmals die Älteren im Mittelpunkt Jugendliche oft schwerer zu erreichen

Jetzt kommen die Jugendlichen zum Zug: Erstmals rücken beim Freizeitprogramm des Kinder- und Jugendzentrums der Bergstadt in der zweiten Jahreshälfte die Älteren in den Fokus.

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 Susanne Veentjer (links) und Nicole Reichert haben sich einiges einfallen lassen.

Quelle: rnk

OBERNKIRCHEN. „In den vergangenen Jahren“, so Sozialpädagogin Susanne Veentjer, „wurden zwar zahlreiche tolle Aktionen für Kinder angeboten, aber eher weniger für Jugendliche.“ Ein Grund: Aktionen für Jugendliche werden meist schlechter angenommen als jene für Kinder – außer, es sind Schulen beteiligt.

Ein weiteres Problem der Jugendarbeit ist, dass die Angebote vor allem den Jugendlichen häufig gar nicht bekannt oder zeitlich einfach nicht mit Schule und Freizeit vereinbar sind, daher arbeiten Veentjer und Jugendring-Mitarbeiterin Nicole Reichelt auch mit den Schulen vor Ort zusammen. An der IGS wurden weitere Arbeitsgemeinschaften gebildet: beispielsweise Maßschneidern, Tanz und eine Jungen-AG.

Darüber hinaus nimmt das Kinder- und Jugendzentrum verstärkt Praktikanten der Schulen auf und bindet sie in Projekte ein. „In diesem Jahr hatte ich schon acht, und es werden sicher noch mehr“, so Veentjer.

Künstlerisch können die jungen Leute sich seit gestern auf dem Bornemannplatz betätigen. An insgesamt vier Freitagen haben die Jugendlichen die Möglichkeit, ab 16 Uhr mit einer Bildhauerin ein Kunstwerk zum Thema „Wasser, die Welt, das Wetter“ mitzugestalten.

Ein interessanter Tag dürfte es auch mit „Cross Culture“ am Sonntag, 25. September, werden, denn Offenheit und ein gutes Miteinander werden bei diesem Angebot großgeschrieben. Von 11 bis 17 Uhr wird gekocht, gebastelt, getanzt und vieles mehr. Im Mittelpunkt steht dabei das Kennenlernen. Zwei der sieben Angebote an diesem Tag werden von Flüchtlingen geleitet, die im Husky-Projekt in Vehlen wohnen.

Auch an der frischen Luft werden Aktionen angeboten, wie am Sonntag, 20. November, von 10 bis 14 Uhr auf einem Ausflug nach Bad Oeynhausen. Da heißt es dann nämlich: „Auf die Segways, fertig, los!“

Das neue Musikprogramm hat ebenfalls einiges zu bieten. Mit dabei ist das Klavier-Atelier sowie der Musikgarten. Hier können die Kleinsten von 1,5 bis drei Jahren gemeinsam mit ihren Eltern die Musik entdecken. Der Kurs startet freitags immer um 9 Uhr.

Ebenfalls neu ist „Bucket Beats“. Das ist ein Kurs, bei dem die Teilnehmer so richtig reinhauen können. Als Instrumente dienen Kisten, Fässer, Tonnen und Eimer. Der Kurs findet bis zu den Weihnachtsferien 17-mal jeweils donnerstags statt und wird von der Kreisjugendmusikschule Schaumburg durchgeführt.

Lehrreich sind die Mehrgenerationentreffen des Jugendzentrums auf jeden Fall. Wer wollte nicht schon mal einem Golfclub einen Besuch abstatten? Diese Möglichkeit haben Eltern mit ihren Kindern am Montag, 5. September, von 10 bis 13 Uhr. Dabei können sie sich den Golfclub am Harrl einmal ganz genau anschauen.

Und bei „Junior trifft Senior“ kann sich jeder, der bei einem „Android-Handy“ nur ratlos den Kopf schüttelt, ausführlich schulen lassen. In acht Terminen werden Funktionen eines Android-Smartphones mit Funktionen wie Whatsapp, Apps und Navigation genauestens unter die Lupe genommen und erklärt.

Für diese und weitere Kurse kann man sich unter der Telefonnummer (05724) 6889 und per E-Mail an sveentjer@Obernkirchen.de anmelden. Die Info-App von Jugendpflege und Jugendring lautet: http://jr-obk.chayns. net/events.

Weitere Infos, auch über die Jugendvereine Obernkirchens, gibt es im Internet unter der Adresse www.jr-obk.de.  jk

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