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Kleine Bildhauer auf dem Kirchplatz

Kinder meißeln Geschichte in Obernkirchen Kleine Bildhauer auf dem Kirchplatz

Eltern oder Großeltern, deren Kinder oder Enkel derzeit bei Kai Kandzioras Bildhauer-Workshop Steine klopfen, können mit Fug und Recht stolz sein: Ihr Nachwuchs schreibt – richtiger: meißelt – auf dem Kirchplatz Geschichte.

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Quelle: tw

Obernkirchen. „Wir sind mit bis zu 40 Kindern im Alter von sieben bis 17 Jahren dabei, zumindest vier der noch fünf ausstehenden 80 mal 80 Zentimeter großen Sandsteintafeln fertigzustellen; sie zeigen neben der jeweiligen Jahreszahl alle die Skulpturen als Relief, die bei dem betreffenden Symposium geschaffen wurden“, sagt Kandziora. Von ihm selbst werden gleich zwei Werke verewigt: der „Mensch mit Fäustel“ (2003) und der „Mensch mit Koffer“ (2006).

 Damit begonnen, die Geschichte des Internationalen Obernkirchener Bildhauer-Symposiums (IOBS) in Stein zu meißeln, wurde bereits vor drei Jahren. Die aktuelle zehnte Übersichtstafel auch noch zu schaffen, dürfte jedoch schwierig werden, weil die Künstler an ihren Skulpturen noch bis zum 6. September arbeiten. Geht es nach Kandziora, der die Idee sympathisch findet, bekommen die zehn Tafeln künftig einen festen gut sichtbaren Platz an einer Außenmauer am Eingang zum Stift.

 Apropos sympathisch: Kandzioras Workshop finden Kinder so klasse, dass er seit Langem ausgebucht ist. Auch die eine oder andere Krippen- oder Kindergartengruppe kommt zum Kirchplatz und schwingt den Klüpfel. Dennoch versucht Kandziora, zumindest an den Nachmittagen noch spontan das eine oder andere möglich zu machen.

 Darüber hinaus werden manche Eltern und Großeltern in den nächsten Tagen noch kräftig staunen: Ihr Nachwuchs ist bei Kandzioras Bildhauer-Workshop außerdem dabei, Hausnummern, Ritterschwerter, Sonnenblumen und Glückskäfer in den Sandstein zu meißeln – alles zum Mitnehmen. Damit nicht genug: „Ein Junge versucht sich sogar an einer dreidimensionalen Büste von Julius Cäsar“, schmunzelt Kandziora.

tw

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