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Neubürger am Osterfeuer begrüßt

Örtliche Vereine stellen sich vor Neubürger am Osterfeuer begrüßt

Es ist Sitte in Gelldorf, alle zwei Jahre das Osterfeuer zum Anlass zu nehmen, jene Bürger offiziell zu begrüßen, die in diesem Zeitraum neu hinzugezogen sind.

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Gut gelaunt legen die Aktiven der „Line Dance Corner Schaumburg“ eine flotte Sohle aufs Betonpflaster.

Quelle: wk

Und zwar sowohl die, „die hier Fuß gefasst und ihre Heimat gefunden haben“, als auch jene, die aus beruflichen Gründen „nur vorübergehend hier wohnen“, wie Ortsbürgermeister Andreas Hofmann bei der Eröffnung betonte.

Insgesamt 76 seit Ostern 2013 neu hinzugezogene Einwohner hatte Hofmann schriftlich zum Osterfeuer eingeladen. Darunter auch zehn ausländische Bauarbeiter, die auf der Klinikumsbaustelle in Vehlen beschäftigt sind und in Gelldorf ein Wohnquartier auf Zeit gefunden haben. Erwartungsgemäß waren allerdings nur einige Neubürger zu dem ansonsten gut besuchten Fest gekommen.

Wer gekommen war, dem bot sich die Gelegenheit, einen Eindruck vom vielfältigen Vereinsleben des Dorfes zu gewinnen. Denn in bewährter Manier nutzten mehrere Vereine die Veranstaltung dafür, sich im Interesse der Mitgliederwerbung den Neubürgern durch Vorführungen zu präsentieren. So demonstrierte die Jugendabteilung der Ortsfeuerwehr eine Löschübung, intonierte der Bürgerschützen-Spielmannszug Obernkirchen Lieder und gab die Trachtengruppe Gelldorf-Obernkirchen eine Probe ihres Könnens. Ferner führten Mitglieder der „Line Dance Corner Schaumburg“ und der Tanzsport-Gemeinschaft (TSG) Auetal ein paar Tänze vor.

Für alle Besucher legte Hofmann überdies Handzettel aus, auf denen die Kontaktdaten dieser und anderer Gelldorfer Vereine und Institutionen nebst ergänzenden Informationen enthalten waren.

Die Neubürger-Begrüßung sei eine schöne Sache, erklärte Dietrich Clare, der der Liebe wegen von Stadthagen nach Gelldorf umgezogen ist. Zusätzlich zum Lebensglück mit seiner Partnerin Michaela Brandt hat der 52-Jährige auch „eine super Gemeinschaft“ im Dorf gefunden.

Und ob Dorfteich- oder Erntefest: „Wir machen bei allen Veranstaltungen mit, die es hier gibt“, verriet Clare, nicht ohne darauf hinzuweisen, dass das Paar über die Teilnahme an einem der im Gelldorfer Krug ausgerichteten Tanzkurse der TSG Auetal nachdenke, denn: „Wir fühlen uns hier sehr wohl!“

„Es ist optimal hier“, zeigte sich Erhardt Köpke (57) ebenfalls vom neuen Wohnsitz begeistert. So hätten er und seine Ehefrau Ute nicht nur sehr schnell Kontakte knüpfen können, sondern sie seien auch „herzlich und offen“ in die Dorfgemeinschaft integriert worden. Obwohl Neubürger, sei er vor wenigen Wochen zum stellvertretenden Vorsitzenden des Gelldorfer Schützenvereins gewählt worden.

Für Gelldorf als Wahlheimat hatten sich der gelernte Uhrmacher und seine Gattin entschieden, weil sich ihnen dort die Gelegenheit bot, ein Wohnhaus mit Ladengeschäft (Dorfstraße 10) zu beziehen, in dem sie ihren Handel mit antiken Uhren im größeren Stil auf antike Möbel und andere Antiquitäten ausweiten konnten. Zudem wollten sie sich, nachdem sie mehrere Jahre in Mecklenburg Vorpommern gelebt hatten, wieder in der Nähe ihrer beiden Kinder niederlassen, die in Bantorf wohnen.  wk

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