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Ortsumgehung weiter auf der Warteliste

Trassenführung ist Thema Ortsumgehung weiter auf der Warteliste

Die endgültige Trassenführung der B65 im Bereich zwischen Gelldorf und Vehlen hat nicht auf der Tagesordnung des Ortsrates gestanden. Dennoch wurde sie Gegenstand einer längeren Aussprache.

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Das Dorfgemeinschaftshaus soll künftig eine Reihe von Funktionen erfüllen. Zunächst einmal muss die Kleinkindergruppe untergebracht werden. Dafür wird der Saal deutlich verkleinert.

Quelle: sig

Vehlen. Man weiß inzwischen: Es werden noch viele Jahre ins Land gehen, bis dieses Projekt überhaupt in Angriff genommen werden könnte.

Obernkirchens Stadtkämmerer Andreas Jasper hatte das Thema angeschnitten, indem er mitteilte, dass dieser Abschnitt im Bundesverkehrswegeplan eine niedrigere Priorität bekommt. Dass sich die Umsetzung dann noch viele Jahre hinziehen wird, ist wohl keine falsche Annahme.

Ein entscheidendes Problem bleibe der Achumer Flugplatz, der wenig Raum für eine neue Linienführung lässt. Auf der anderen Seite sei eine gute Anbindung an diese wichtige Verkehrsader für Vehlener und Obernkirchener von nicht zu unterschätzender Bedeutung.

Die Mitglieder des Ortsrates, allen voran Horst Sassenberg, hielten es für sinnvoll, sich über den derzeitigen Stand der Planungen zu informieren. Das letzte Mal befasste sich der Ortsrat im Jahr 2001 mit diesem Projekt, das ist schon 15 Jahre her.

Der Stadtkämmerer will den Fraktionen die gewünschten Informationen und Planungsunterlagen zukommen lassen. Wenn das weiterhin gewünscht wird, kann aber auch eine außerordentliche Sitzung des Ortsrates noch im Mai stattfinden. Das sagte Ortsbürgermeister Werner Harder zu.

Jasper kündigte an, dass in Kürze mit der Bereitstellung weiterer Fördermittel für Vehlen gerechnet wird. Da soll zunächst aus dem Topf des Sozialministeriums die Kindertagesstätte im Dorfgemeinschaftshaus weiter ausgebaut werden. Außer den zwei Gruppen gibt es dort künftig eine Betreuung der Kinder unter drei Jahren.

Zu diesem Zweck werde der jetzige Saal durch eine noch zu ziehende Wand annähernd halbiert. Die Theke im hinteren Teil werde abgebaut, denn dieser Raum wird künftig für die U3-Gruppe genutzt, die dort voraussichtlich Anfang des nächsten Jahres einziehen kann.

Wenn die Gelder im Rahmen der Dorferneuerung dafür bereitstehen, sollen die Plätze vor dem Dorfgemeinschaftshaus, vor der Feuerwehr und vor dem Friedhof in gleicher Ausführung gepflastert werden.

Zudem wird die Bushaltestelle an der unteren Vehlener Straße auf die andere Seite verlegt und dort mehr Sicherheitsabstand für die wartenden Schulkinder geschaffen. Eine Umgestaltung der Straße, wie zum Beispiel eine Verengung der Fahrbahn, wird es nicht geben, weil dort der Landkreis nicht mitspielt, zumal es sich um eine nicht gerade wenig befahrene Kreisstraße handelt.

Außerdem stehen noch der Umbau und die Sanierung der Fahrzeughalle der Feuerwehr an. Diese Maßnahme muss von der Stadt Obernkirchen finanziert werden.

Jasper informierte noch darüber, dass aus dem Haushalt des Vorjahres 2600 Euro in den neuen Etat übertragen werden. Über die Verwendung dieser Ortschaftsmittel wurde noch kein Beschluss gefasst.  sig

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