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Sanierung in Kürze

Feuerwehr Sanierung in Kürze

Die Sanierung des Feuerwehrgerätehauses kommt in Bewegung: „Die Ausschreibungen für die Arbeiten, die wir nicht selbst leisten können, haben das Rathaus verlassen“, berichtet Obernkirchens Bürgermeister Oliver Schäfer.

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Sie haben den Plan: Ortsbrandmeister Christoph Schuster (links) und Ortsbürgermeister Werner Harder. 

Quelle: tw

Vehlen. „Ich bin froh, dass wir nun so weit sind und alle Gremien der Stadt einstimmig für das Projekt votiert haben“, freut sich Werner Harder. Allerdings: „Die Anforderungen, welche die Feuerwehrunfallkasse an die Einsatzkräfte stellt, haben unsere ursprünglichen Sanierungspläne über den Haufen geworfen“, sagt Schäfer.
Diesen Anforderungen beim „Bauen im Bestand“ gerecht zu werden, hätte den Kostenrahmen gesprengt. Damit Rathaus und Wehr besagten Anforderungen auf dem Grundstück dennoch gerecht werden können, läuft jetzt alles auf den An- und Neubau einer weiteren Fahrzeughalle hinaus.
Geplant sind drei Bauabschnitte: Dabei sind Eigenleistungen der Feuerwehr Vehlen für den ersten und zweiten Abschnitt eingeplant. „Bislang haben wir 430 Arbeitsstunden in das Projekt gesteckt – Baubesprechungen nicht mitgerechnet“, überschlägt Schuster. „Bis auf Elektrik-, Gas- und Wasserarbeiten sowie die Maurerarbeiten, stemmen wir den kompletten Innenausbau inclusive Dämmung.“
Im ersten Bauabschnitt sollen die Gemeinschaftsräume und der davor liegende Teil in Angriff genommen. Das ist der Part des Gesamtprojekts, der wesentlich mit Mitteln aus dem Dorferneuerungsprogramm gefördert wird. Der vorgelagerte Bereich, in welchem derzeit die Fahrzeuge untergestellt sind, soll in Umkleiden umgewandelt werden; Damen und Kinder bekommen erstmals eine eigene, der WC-Trakt wird erneuert, die nicht vorhandenen Duschen nachgerüstet. „Außerdem entsteht ein von der Feuerwehrunfallkasse geforderter Schwarz- und ein davon getrennter Weißbereich“, so der Bürgermeister.
Als Schwarzbereich werden allgemein die Bereiche des Feuerwehrhauses bezeichnet, die mit verschmutzter Einsatzbekleidung betreten werden; zum Beispiel die Fahrzeughalle. Der Weißbereich umfasst Büroräume, Toiletten und Duschen, Flur mit Galerie, Küche, Putzmittellager und Schulungsraum. Durch die konsequente Schwarz-Weiß-Trennung der Räume ist eine Kontamination so gut wie ausgeschlossen.
Im zweiten Bauabschnitt stehen die alte Fahrzeughalle und der Teil des Gebäudes auf der Agenda, in dem sich derzeit noch die Umkleiden befinden. Laut Schäfer ist aber noch nicht klar, ob es auch für diesen Bauabschnitt Fördergelder geben wird.
Besagte Halle soll so hergerichtet werden, dass den Vorschriften der Unfallkasse Genüge getan wird. „Allerdings“, so Schäfer, „geht ein Bereich, der bislang dem Unterstellen von Fahrzeugen diente, verloren.“
Damit die Ortsfeuerwehr diesen Verlust kompensieren kann, gibt es noch einen dritten Bauabschnitt, zu dem die Feuerwehr selbst nichts beitragen kann. „Er nimmt das Errichten einer neuen Fahrzeughalle in den Blick“, so der Rathauschef. Die Halle soll von ihrer Größe her so beschaffen sein, dass im Notfall auch für ein neues Ersatzvehikel Platz ist. Wann dieser dritte Bauabschnitt auf die Agenda kommt, steht derzeit aber noch nicht fest.

Von Thomas Wünsche

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