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Schulbushaltestelle macht Sorgen

Ortsbegehung in Vehlen Schulbushaltestelle macht Sorgen

Ein Holzmodell eines Bergbaustollens, das baufällig geworden ist, und die Bushaltestelle am Dorfgemeinschaftshaus, das erhebliche Unfallgefahr berge, sind die "Knackpunkte" der Ortsbegehung in Vehlen gewesen.

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Vehlen. An sich standen bei der Ortsbegehung, zu der der Vehlener Ortsrat eingeladen hatte, keine besonderen Knackpunkte auf dem Programm. Vom Dorfgemeinschaftshaus aus sollte es zum benachbarten Feuerwehrgerätehaus gehen, wo die Teilnehmer den Stand der derzeit laufenden Umbauarbeiten in Augenschein nehmen konnten. Dann war ein Abstecher zur Klinikum-Baustelle geplant, der ebenso reinen Informationscharakter hatte, wie der sich daran anschließende Besuch des Obernkirchener Bauhofes, bevor die Veranstaltung an dem nahe der Straße Am Weidkamp in Vehlen gelegenen Spielplatz bei Bratwurst vom Grill ihren Abschluss finden sollte.

Die rund dreistündige Tour wurde zwar auch so absolviert, aber gleich am Startpunkt gab es zwei Problemstellen: Zum einen ging es dabei um einen im Jahr 2005 von fünf Vehlener Bürgern, darunter zwei ehemalige Bergleute, aus Anlass der 950-Jahrfeier des Ortes auf dem Gelände des Dorfgemeinschaftshauses aus Holz errichtetes Modell eines Bergbaustollens, das im Laufe der Zeit jedoch baufällig geworden ist und der deshalb seit etwa einen Jahr durch einen davor aufgestellten Bauzaun abgesperrt ist.

Der Ortsbeauftragte Horst Lahmann verriet hierzu, dass nunmehr angedacht sei, dieses Bauwerk zu beseitigen, womit sich das Ortsratmitglied Horst Sassenberg allerdings gar nicht anfreunden konnte: „Das geht nicht, dass wir das einfach abreißen und die (damaligen Erbauer) das dann hinterher aus der Zeitung erfahren“, moniert der CDU-Mann. Vielmehr müsse man erst mit diesen Leuten sprechen, um zu klären, ob sie die Anlage alternativ wieder instand setzen möchten. Ein Einwand, der auch den Zuspruch der übrigen Teilnehmer der Ortsbegehung fand und gegen den somit auch der SPD-Genosse Lahmann nichts einzuwenden hatte.

Der andere Knackpunkt war die vor dem Dorfgemeinschaftshaus gelegene Bushaltestelle. Als „engagierter Helikopter-Opa“ berichtete Walter Ostermeier, dass die hier allmorgendlich auf den Schulbus wartenden Schulkinder einer besonderen Unfallgefahr ausgesetzt seien, da sie mangels eines speziellen Buswartebereiches notgedrungen auf dem schmalen Bürgersteig auf die Ankunft des Schulbusses warten müssten.

Schon des Öfteren habe er sich diese Situation besorgt angeschaut und dabei mehrfach beobachtet, dass die von den Schülern entlang der Gosse auf dem Bürgersteig abgestellten Schulranzen beinahe von hier vorbeifahrenden Autos umgefahren worden seien. Seitens des Landkreises Schaumburg, den er wegen dieser Problematik bereits kontaktiert habe, habe er indes lediglich zu hören bekommen, dass die Kinder ja auf dem Parkplatz des Dorfgemeinschaftshauses warten könnten.

Vor diesem Hintergrund regte Ostermeier an, ein Teilstück des das Gelände des Dorfgemeinschaftshauses einfriedenden Zaunes abzubauen und im Bereich des bepflanzten Grünstreifens auf Höhe der Bushaltestelle eine sichere Wartezone anzulegen. wk

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