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Schweres Gerät trifft ein

Vehlen / Klinikbaustelle in der Feldmark Schweres Gerät trifft ein

Es ist – noch – nicht der ganz große Auftrieb: Auf der künftigen Klinikbaustelle in der Feldmark haben sich gestern um die Mittagsstunden Eindrücke des „Gewesenen“ und des „Zukünftigen“ für einen seltenen Moment die Waage gehalten – ein Landwirt, der am Rande der Baustelle seine Furchen zieht, während einen Steinwurf weiter bereits ein Kettenbagger seine Schaufel ins Erdreich gräbt.

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Während ein Landwirt am Rande der Baustelle seine Furchen zieht, wird im Hintergrund bereits gebaggert.

Quelle: tw

Vehlen. Dennoch: Mit dem Einsatz von zunächst zwei Kettenbaggern und einem Radlader haben am Montag, 14. Oktober, die ersten Bodenbewegungen für alle sichtbar begonnen; Schwerlast-Lkw und Tieflader brachten dann am frühen Nachmittag mehr und mehr Großgerät auf den Stapel.

Bis zum 10. Dezember sollen etwa 20000 Kubikmeter Erdreich unter die Baggerschaufeln kommen. Allerdings: „Wir haben die Oberbodenarbeiten etwas zurück gestellt. Bei 40 Millimeter Niederschlag können wir aktuell nicht alle Flächen befahren“, berichtet Georg von Luckwald. Der Landschaftsarchitekt amüsiert: „Am Morgen hatten wir jemanden, der mit seinem Rad in einen großen schwarzen Splitthaufen gefahren ist – und jetzt die Baufirma wegen mangelhaften Absicherns der Baustelle verklagen will.“ Von Luckwald vermutet darin einen vorsätzlichen Störversuch aus dem Kreis von Standortgegnern respektive Sympathisanten. Wie auch immer.

„Mit massivem Baustellenverkehr“, sagt Claus Eppmann, „müssen Anwohner erst im Frühjahr 2014 rechnen“. Der Geschäftsführer des Klinikums Schaumburg hat neben einem Bürgertelefon (wir berichteten) auch eine Arbeitsgruppe der Bürgermeister aufs Gleis gesetzt. „Alle sechs Wochen finden Treffen statt, bei denen es Infos über den aktuellen Stand der Dinge auf der Klinikums-Baustelle gibt“, so Eppmann. Gleich im Anschluss wird die Presse informiert. Die Auftaktsitzung mit den Behördenchefs hat bereits stattgefunden.

Derweil läuft nach Auskunft von Fritz Klebe, Baudezernent des Landkreises, die Ausschreibung für einen Teil der neuen Kreisstraße; für den Hauptteil ist dagegen eine EU-weite Ausschreibung nötig. Der Brückenbau mit seinen 40 Metern Spannweite wird daher erst 2014 realisiert. „Bis dahin“, so Klebe, „bleibt eine Lücke“.

Übrigens: Wie diese Zeitung aus Kreisen der Planer erfahren hat, soll ein Sicherheitsdienst damit beauftragt sein, die Baustelle vor allem in den Abend- und Nachtstunden zu überwachen – um so möglichem Vandalismus an den Baufahrzeugen einen Riegel vorzuschieben. tw

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