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Stellplätze für Camper freigegeben

Platz für vier Stellplätze für Camper freigegeben

Ortsvorsteher Rüdiger Teich zählt es erst einmal auf: Da ist natürlich das Freibad, da ist der Bückeberg mit seinen vielen Wanderwegen, das ist der Bäcker im Dorf, bei dem es morgens die frischen Brötchen gibt, da ist der „Kühle Grund“ mit dem Mittagstisch, und abends kommen noch das „Salve“ sowie die „Lore 57“ als Restaurants dazu.

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Rolfshagen (rnk). Selbst eine Postkarte kann man sich im hiesigen Dorfladen kaufen und mit der örtlichen Post an die Lieben daheim schicken. Also: „Wer als Campingfahrer nach Rolfshagen kommt, der findet hier alles,“, sagt Teich.
Dass unterhalb des Freibades auf dem Multifunktionsplatz nun eine Wasser- und Stromzapfstelle sowie vier Stellplätze eingerichtet wurden, darf sich Teich fast als alleinigen Triumph auf seine Fahnen schrieben: Er war die treibende Kraft, so wie er der treibende Motor der Dorferneuerung war und ist. Im Rahmen dieser Dorferneuerung kam 2007 die Idee auf, im Ort einen Stellplatz für Campingbusse einzurichten und anzubieten. Der erste Vorschlag favorisierte den Parkplatz gegenüber dem Freibad und wurde schnell verworfen: Der Bereich war nicht Bestandteil der Dorferneuerung, man hätte den Grund und Boden zudem käuflich erwerben müssen. Das ist beim Multifunktionsplatz nicht der Fall, dafür hat dieser einen anderen kleinen Nachteil: Der Platz muss geteilt werden. Dort werden Zelte aufgebaut, wenn gefeiert wird, dort ist Osterfeuer, dort will die DLRG auch noch bauen. „Aber das sind keine großen Hindernisse“, meint Teich und ist sich dabei mit Auetals Bürgermeister Heinz Kraschewski einig: „Alles eine Frage der Absprache.“
2013 konnte Teich im Fachausschuss den entsprechenden Antrag stellen, der Rat gab anschließend seinen Segen. Am Tag der offiziellen Einweihung zieht Teich ein differenziertes Fazit: Von den ersten Vorschlägen 2007 bis heute, das habe schon etwas länger gedauert. Geht man aber von 2013 aus, als der Fachausschuss sich erstmals mit dem Thema befasste, war es doch eine recht zügige Umsetzung. Die Kosten hielten sich im Rahmen: 15 000 Euro hat die Maßnahme gekostet, davon gab es 6500 Euro Zuschuss. Und weil der Bauhof der Gemeinde viele Arbeiten selbst ausführte, wurde es eine kostengünstige Maßnahme.
Was den Stellplatz im Vergleich mit anderen in Nachbarstädten aufwertet, ist ein Angebot: Sollte der Camper einmal vor einem Problem stehen, ist die Hilfe keine fünf Minuten entfernt: Dirk Maas führt in Rolfshagen ein Camping-Geschäft.

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