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Und immer an den Haushalt denken

Vehlen / Schnatgang Und immer an den Haushalt denken

Als erfahrener Politiker, der sich ehrenamtlich schon seit längerer Zeit mit den klammen Kassen der Stadt befassen muss, weiß Martin Schulze-Elvert natürlich, wie er zu denken hat: Immer vom Haushalt aus gesehen.

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Das Trafohäuschen am Spielplatz soll einen neuen Anstrich erhalten.

Quelle: mk

Vehlen (rnk). Und so bekommt seine Argumentation schnell einen logischen Drall: Wenn der Kindergarten zumache, werde das Spielgerät nicht mehr benötigt, dann könne es auf dem Spielplatz Weidkamp aufgebaut werden und die Stadt spare sogar Geld, weil sie eben keine Mittel für diesen Spielplatz mehr in den Haushalt einstellen müsse. Denn eins ist sicher, und da ist sich der CDU-Politiker mit allen einig, die an diesem Vormittag zum Schnatgang gekommen sind: Am Weidkamp fehlt noch ein Spielgerät für die kleineren Kinder.

Der Spielplatz selbst ist der nächste Punkt auf der Rundreise. Gleich am Eingang könnte das neue Spielgerät aufgebaut werden, nachdem der Sand ausgebaggert und das neue Fundament gesetzt ist. Der Bereich selbst ist von Bäumen und Hecken umringt, was Horst Sassenberg etwas skeptisch stimmt: „Zu keiner Tageszeit Sonne.“ Schulze-Elvert sieht es anders: Ist doch prima, kleine Kinder haben ja immer Mützen auf, weil sie nicht in die Sonne sollen.

Walter Ostermeier erzählt derweil, was ihn ärgert: Katzenstreu. Die hat ein Autofahrer hier wohl entsorgt, und das Zeug will einfach nicht verrotten. Überhaupt die Autofahrer: Sie sollen künftig den Spielplatz nicht mehr anfahren könne, man hätte gern den Weg vorn gesperrt.. Für die Landwirte wäre das kein Problem, sind sich alle einig, die könnten zu ihren Feldern von oben kommen. Ein paar Neuigkeiten gibt es auch: Endlich stehen die Schilder, auf denen die Regeln für die Spielplatzbesucher nachzuschauen sind (vor allem: keine Tiere), zudem wollen sich die Husky-Mitglieder um das Trafohäuschen kümmern und ihm einen neuen Anstrich zukommen lassen. Drei alte Tannen sollen in nächster Zeit gefällt werden, weil sie einen sehr schönen Baumnachbarn beim Wuchs behindern, auch zwei der Birken sollen aus ähnlichem Grund demnächst weichen.

Dann geht es nach oben, zum Regenrückhaltebecken. Dort fehlen zwei Bänke, beim Rundgang um den Teich finden die Schnatgänger schnell zwei Punkte, an denen sich Ruheplätze gut machen würden: Einmal in einem Teilbereich des Rundweges; dort müsste ein bisschen Platz geschaffen werden, und zweitens dort, wo die Stollenbeeke in den Teich mündet – der Platz dort schreit geradezu nach einer Bank. Horst Lahmann kann sich zudem gut vorstellen, dass man den Rundweg um den Teich splitten könnte.

Dort oben, auf dem Schlennerweg, ist alles bestens in Ordnung, wie sich beim weiteren Schnatgang zeigt. Lahmann bringt erneut den Rundweg um den Ort ins Gespräch, der Gedanke wird mit Blick auf die Dorfentwicklung und ihre Mittel gern aufgegriffen. Lahmann zeigt auf die Bäume am Bachbereich: Alles gestutzt, alles tadellos in Schuss, findet er. Denn die Zusammenarbeit mit dem Bauhof gefällt dem neuen Ortsbeauftragten: Man gehe hin, trage seinen Wunsch vor, und zwei, drei Tage später habe der Bauhof die Arbeit erledigt.
Lahmann ist in diesen Tagen wohl öfter auf dem Bauhof, denn, so erzählt er, Bauhof-Chef Karl Harting habe ihn kürzlich zur Seite genommen und nachgefragt: „Sag mal, Horst, bist Du hier angestellt?“

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