Volltextsuche über das Angebot:

11 ° / 6 ° wolkig

Navigation:
Vom Halleluja bis zum Ochsen-Rap

Weihnachtsmusical „Die drei vom Stall“ Vom Halleluja bis zum Ochsen-Rap

Durch die Seitenfenster des Vehlener Gotteshauses scheint die Sonne mit fast gleißendem Licht, als sollte sie das Geschehen in der Kirche mit der nötigen Strahlkraft versehen. Rund 60 Kinder gestalteten dort mit dem Weihnachtsmusical „Die drei vom Stall“ die Ereignisse der Heiligen Nacht nach.

Voriger Artikel
Viel Zeit für Gespräche
Nächster Artikel
Nächste Runde

Soldaten des Kaisers Augustes verkünden die Anordnung zur Volkszählung. Eine Szene aus dem Vehlener Weihnachtsmusical „Die Drei vom Stall“.

Quelle: sig

Vehlen.  Eine sechs Meter hohe Tanne neben dem Altarraum zog die Augen auf sich. An den Zweigen brannten noch echte Kerzen, sie verstärkten den Duft des Tannengrüns. Pastor Günter Fischer freute sich über eine voll besetzte Kirche und lud die Kinder ein, direkt vor dem Altarraum Platz zu nehmen, damit sie dort das Musical besser verfolgen konnten.

 Ein weiß gewandeter Engelchor, begleitet von der Kirchenband, sorgte für den musikalischen Auftakt. Diese jungen Himmelsboten bekamen während der Aufführung viel zu tun. Abgesehen von einigen Gesangssolisten traten die Chorsänger zwischen den unterschiedlichen Szenen immer wieder in Aktion. Auch die Gemeinde bekam die Chance, sich einzubringen.

 „Dieses Musical ist eine richtig tierische Angelegenheit“, versprach der Seelsorger. Und in der Tat rückte immer wieder ein vierbeiniges Trio in den Mittelpunkt. Dazu gehörten ein sanftmütiger und keineswegs dummer Esel, ein gutmütiges, aber neugieriges Schaf und ein großmauliger Ochse, der nur so vor Kraft strotzte.

 Alle drei hatten Maria und Josef auf dem beschwerlichen Weg von Nazareth nach Bethlehem begleitet. Ein Fußmarsch von 160 Kilometern ist für eine hochschwangere Frau eine gewaltige Herausforderung. Als dann schließlich Gottes Sohn in einem Stall zur Welt kam und ihm dort sogar Könige aus dem Morgenland huldigten, vollzog sich auch bei dem Ochsen ein Sinneswandel. Er sah ein, dass er sich maßlos überschätzt und ein viel Größerer die Erde betreten hatte.

 Diese aus der Sicht der Tiere verfasste Weihnachtsgeschichte kam bei den Besuchern sehr gut an. Erstaunlich war die musikalische Bandbreite. Sie reichte vom „Halleluja“ der Engel bis zum heißen Ochsen-Rap. Auch mit dem Bühnenbild hat man sich viel Mühe gegeben. Eine in jeder Hinsicht gelungene Aufführung. sig

Voriger Artikel
Nächster Artikel

Möchten Sie uns zu diesem Artikel Ihre Meinung sagen? Dann schicken Sie uns einen Leserbrief.

Leserbrief schreiben

Unternehmen quer durch alle Branchen haben sich auch in diesem Jahr wieder an der Aktion der Lions Clubs beteiligt, deren Erlös auch der „Weihnachtshilfe“ der Schaumburger Nachrichten zugute kommt. Hier finden Sie ab dem 1. Dezember die täglich aktuellen Gewinnnummern. mehr

In Ruhe einkaufen, erholsam Urlaub machen, in die Stadtgeschichte eintauchen oder einfach mal in einem der vielen Restaurants und Kneipen die Seele baumeln lassen. Lernen Sie Stadthagen von einer ganz anderen Seite und auf ganz besondere Weise kennen. mehr

Schaumburg