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Vom Profi lernen

Roy Hoeben zu Gast Vom Profi lernen

Nicht steif und abgehackt, sondern geschmeidig-fließend sollen die Bewegungen beim Line Dance sein. Das sagte Roy Hoeben zwar nicht so, aber es war der Art und Weise zu entnehmen, wie er die Tanzschritte bei seinem Workshop vormachte, den er kürzlich beim TSV Krainhagen gegeben hat.

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„Auf das gedachte Schlabberlätzchen kommt es an“, erklärt Roy Hoeben (vorne) den Workshop-Teilnehmern.

Quelle: wk

Krainhagen. Dabei riet der Profi den Teilnehmern, sich vorzustellen, dass sie ein „Schlabberlätzchen“ um den Hals hängen haben, an dem sie sich bei ihren Vorwärts-, Rückwärts- und Seitwärtsbewegungen orientieren können.

Denn die auf der Brust liegende Mitte dieses Utensils markiere das Energiezentrum des Körpers, aus dem heraus beim eleganten Tanzen die Vorwärtsbewegung des Oberkörpers eingeleitet werde, dem die Beine lediglich folgen. „Erst Aktion, dann Reaktion“, beschrieb Hoeben diesen Vorgang. Wobei die Füße nicht mit den Fersen aufgesetzt werden, sondern auf dem Vorderfuß gegangen wird. Der Rand des gedachten Schlabberlätzchens indes gibt einen Anhaltspunkt, von wo aus der Oberkörper zur Seite gezogen wird, um die Beine wiederum automatisch folgen zu lassen.

Und die Stelle im Nacken, an der das imaginäre Lätzchen zusammengebunden ist, ist jener Punkt, von wo aus die Rückwärtsbewegung eingeleitet wird – die übrigens zunächst leicht nach oben geht. Beides wohlgemerkt ebenfalls nach dem Schema „erst Aktion, dann Reaktion“.

Was sich in der Theorie einfach anhörte, war es in der Praxis offenbar nicht. Denn die Aktiven der Line-Dance-Sparte des TSV hatten durchaus gewisse Schwierigkeiten, diese überaus anmutigen, bei Hoeben wie selbstverständlich aussehenden Bewegungen auf die Reihe zu bekommen. Gleichwohl waren sie konzentriert und mit Eifer bei der Sache. Hatten sie doch die seltene Gelegenheit, mit einem Star der Line-Dance-Szene zu proben.

Mehrere Titel gewonnen

Als Solotänzer habe Roy Hoeben bei einem renommierten, europaweiten Line-Dance-Wettbewerb bereits den „Megastar“-Titel gewonnen, erklärte die TSV-Trainerin Heike Brünger hierzu im Gespräch mit dieser Zeitung. Zudem habe der heute 33-Jährige – ebenfalls in der Kategorie Solotanz – mehrfach den Vize-„Superstar“-Titel eines US-amerikanischen Tanzverbandes ergattert.

Erstmalig getroffen hatten Heike und Thomas Brünger – gemeinsam leiten die beiden Eheleute die aktuell 18 Mitglieder zählende „Motion in Line“-Tanzgruppe des TSV Krainhagen – Roy Hoeben beim „German Dance Cup“ in Bielefeld.

Und da man sich auf Anhieb sympathisch war, hatte man vereinbart, dass der Niederländer nach Krainhagen kommt, um die hiesigen Line-Dance-Tänzer einen Nachmittag lang zu unterrichten.

Auf dem Programm standen dabei nun auch Lektionen im „Couple Two Step“, einem meist zu Country- und Westernmusik aufs Parkett gebrachten Paartanz.

Im Vergleich dazu wird Line Dance „zu jeglicher Musik“ beziehungsweise zu allem, was in den Charts ist, getanzt. „Dabei enthalten die jeweiligen Choreografien Elemente aus den Tanzstilen Latein, Standard und Hip-Hop“, ergänzte Heike Brünger. wk

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