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Bringt das Klinikum die Wende?

Warten auf den Startschuss in Vehlen Bringt das Klinikum die Wende?

Der Ort hat erlebt, was viele Gemeinden hinnehmen mussten – den Verlust an Infrastruktur. Die Fertigstellung der Schaumburg-Klinik soll und wird wohl einiges positiv verändern.

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Das wachsende Klinikum in Vehlen.

Quelle: sig

Vehlen. Das erwarten die Mitglieder der SPD in Vehlen, die sich als eine durchaus auch noch selbstständig agierende Abteilung des SPD-Ortsvereins der Stadt Obernkirchen verstehen.

 Wenn die Klinik in Betrieb geht, dann wird sie zugleich auch der größte Arbeitgeber im Ort sein. Damit sind eine Reihe positiver Erwartungen verbunden. Ernst Völkening, Vorsitzender der Vehlener SPD, ist sich zum Beispiel sicher, dass die Nachfrage nach Wohnraum und nach Bauland steigen wird. Die Ärzte und das weitere Personal des Klinikums würden auf Dauer wohl gern auf weite Anfahrtswege verzichten.

 Es werde sich zeigen, wie viel Belebung das Großbauprojekt für Vehlen und damit auch für Obernkirchen bringen wird, wenn dort in einem Jahr täglich rund 1000 Menschen ihre Arbeit verrichteten. In jedem Fall werde auch das Aufkommen an Einkommensteuer zunehmen. Das könne nur von Vorteil sein für die angespannte Finanzlage der Bergstadt.

 Damit werde auch, so sieht es Völkening, das Dorfzentrum in den Blickpunkt dieser Menschen rücken. Es liege ja nur 600 Meter davon entfernt und sei durch einen höhengleichen Fußweg gut zu erreichen.

 Als bereits bestehende Pluspunkte bezeichnete Völkening die Dorfgemeinschaftsanlage mit dem Kindergarten und der neu anlaufenden U3-Betreuung für die Kleinkinder. Zu loben sei zudem die Kirchengemeinde mit ihrem vielseitigen Angebot im Haus „Elim“. Auch die Feuerwehr und andere Gemeinschaften würden für einen engeren gesellschaftlichen Zusammenhalt im Ort sorgen. Es mangele in Vehlen auch nicht an besonderen Veranstaltungen – vom Meierhöfer Hoffest über die Mühlentage bis zum Dreschtag und zum Erntefest mit großem Umzug.

 Der Vehlener SPD-Chef formulierte eine Reihe von weiteren Aufgaben, der sich die im September neu zu wählende Ratsfraktion der SPD annehmen soll. Dazu gehöre die Ansiedlung weiterer Gewerbebetriebe durch die dafür günstige Verkehrsanbindung an die B65. Derzeit siedle sich dort ein drittes Unternehmen aus der Autobranche an. Zur Innenstadt von Obernkirchen seien es nur 1000 Meter. Und Bückeburg sowie Stadthagen seien gut und schnell zu erreichen.

 Als wichtig sieht Völkening neben der Erschließung weiterer Grundstücke die Nachnutzung leer stehender Gebäude an. Der Obst- und Gemüsemarkt im Bereich des geplanten „Gasthofes Vehlen“ ist schon längst ein Anziehungspunkt an der B65. Er beginnt mit dem bevorstehenden Start in die Spargelsaison. sig

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