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Obernkirchen Stadt 2019 mit „spielerischem Element“
Schaumburg Obernkirchen Obernkirchen Stadt 2019 mit „spielerischem Element“
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00:18 14.02.2018
Als Wettbewerbsaufgabe für die „Promis“ stand in diesem Jahr ein Gummiboot-Rennen auf dem Programm. Quelle: wk
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OBERNKIRCHEN

Allerdings wäre das Gummiboot-Rennen vom Unterhaltungswert her sicherlich „anders gewesen“, wenn das Wasser des Schwimmbeckens am Tag der Veranstaltung von einer Eisschicht bedeckt gewesen wäre. Aber, gibt er mit Blick auf die Akteure zu bedenken: „Es ist nicht nur Spaß, ins kalte Wasser zu gehen.“

Eine unterhaltsamere Wettbewerbsaufgabe für die „Promis“ könnte das Event aufwerten. Eine, bei der zumindest die Chance bestünde, dass die „Promis“ unfreiwillig in dem kalten Wasser baden gehen, da dies der Veranstaltung einen größeren Spaßfaktor bescheren würde.

Zu dröge

Die Promis indes lediglich mit Gummibooten über das Wasser paddeln und auf halber Strecke je einen Teampartner vom Ufer aus zusteigen zu lassen, um dann zu gucken, welches der beiden Teams nach zwei Beckenlängen als Erstes ins Ziel kommt, ist schon ein wenig dröge.

Schäfer weist indessen darauf hin, dass der Förderverein gerade mal einen Monat vor der jüngsten 18. „Eiswette“ alleiniger Betreiber des Sonnenbrinkbades geworden ist und daher erstmalig mit der Ausrichtung dieses Events befasst gewesen sei. Innerhalb von 30 Tagen diese Veranstaltung aufzuziehen, da habe man etwas geschafft, betont er und ergänzt: Eine aufwendigere Wettbewerbsaufgabe könne man verlangen, wenn sich der Förderverein in seine Aufgabe als alleiniger Freibadbetreiber eingearbeitet habe.

Nach der Wette ist vor der Wette

Wichtig ist Schäfer bei alledem, dass es dem Förderverein überhaupt gelungen sei, eine „Eiswette“ auf die Beine zu stellen und dass am Ende der Veranstaltung (bei der es auch Essen, Getränke und Discomusik gegeben hatte) „alle zufrieden auseinandergegangen“ seien. Gleichwohl hätten es „ein paar mehr Besucher“ sein können.

Aber: „Nach der Wette ist vor der Wette“, sagt Schäfer und kündigt an, dass bei der „Eiswette“ im kommenden Jahr ein „spielerisches Element“ in die von den Promis zu meisternde Wettbewerbsaufgabe hineingebracht werden wird.

„Ich persönlich fand es okay“, kommentiert Carsten Precht, der Vorsitzende des DLRG-Ortsvereins, die 18. Ausgabe der „Eiswette“. Seinem Empfinden nach sei die Veranstaltung insgesamt „eigentlich sehr rund“ gewesen. Dass deutlich weniger Zuschauer als sonst gekommen waren, könne an dem Zeugnisferien-Wochenende gelegen haben, an dem möglicherweise so manch einer verreist gewesen sei.

Bemüht, dass Bad zu erhalten

Wichtig sei gewesen, dass die „Eiswette“ überhaupt stattgefunden habe, betont er. Denn in diesem Jahr habe das Event primär die Botschaft vermitteln sollen, dass man bemüht sei, das Freibad zu erhalten.

„Vielleicht“ sei die von den Promis zu meisternde Wettbewerbsaufgabe „ein bisschen langweilig“ gewesen. Doch werde es für die Organisatoren nach so vielen Jahren zunehmend schwieriger, sich immer neue „Highlights“ einfallen zu lassen, gab der DLRG-Ortsvereinschef zu bedenken.

Ideen willkommen

„Da könnte man vielleicht mehr machen“, meint Toralf Kirsten, der Vorsitzende der Schwimm- und Sportfreunde Obernkirchen. Aber der Förderverein, der seit Anfang des Jahres allein für den ehrenamtlichen Betrieb des Freibades verantwortlich ist, habe in der Kürze der Zeit und wegen der Vielzahl an außerdem zu erledigenden Aufgaben nichts anderes hingekriegt.

Wer aber für das nächste Jahr bessere Ideen für die „Eiswette“ hat, dürfe sich gerne damit einbringen, so Kirsten. wk

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