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24-Stunden-Schwimmen im Sonnenbrinkbad

Mehr als 2000 Kilometer 24-Stunden-Schwimmen im Sonnenbrinkbad

Exakt 2015200 im leicht salzhaltigen Wasser des Sonnenbrinkbades zurückgelegte Meter sind die stolze Leistung, die die 231 Teilnehmer des dort von der Betreibergemeinschaft Sonnenbrinkbad, den Schwimmsportfreunden Obernkirchen (SSFO) und der örtlichen DLRG-Ortsgruppe ausgerichteten „24-Stunden-Schwimmen“ gemeinsam erschwommen haben.

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Acuh Bewegung im Wasser macht durstig.

Quelle: wk

Obernkirchen. Rein rechnerisch absolvierte somit jeder Aktive im Schnitt 8700 Meter. Bestmarken in der 15-jährigen Historie dieses einmal im Jahr ausgetragenen sportlichen Wettbewerbes stellten diese drei Werte zwar nicht dar, gleichwohl waren die Organisatoren mit der Resonanz „sehr zufrieden“, wie Simone Jaschke betonte. Dies auch vor dem Hintergrund, dass am vergangenen Wochenende eine gewisse Konkurrenz durch mehrere andere große Veranstaltungen wie etwa dem Stadthäger Schützenfest und dem „Mittelalterlich Phantasie Spectaculum“ in Bückeburg, gegeben war.

Bevor die SSFO-Vorsitzende jedoch zusammen mit Carsten Precht, dem Chef des DLRG-Ortsvereins, die besten Schwimmer auszeichnete, sprach sie einen großen Dank an all die ehrenamtlichen Mitstreiter aus, ohne die man dieses Event nicht hätte durchführen können. Exemplarisch verwies sie auf die diejenigen Helfer, die die Anmeldungen der Teilnehmer entgegennahmen, auf jene, die die von den Schwimmern gezogenen Bahnen zählten, und auf die, die sich mit Hilfe von Computern um die Auswertung des Ganzen kümmerten.

Was die eifrigsten Schwimmer betrifft, rangierte einmal mehr Christian Vogel (46800 Meter) bei den Männern auf Platz eins, während Miriam Vaupel (42200 Meter) Erstplatzierte bei den Frauen war. In der Kategorie „Jüngste Teilnehmer/-innen“ durften indes die beiden fünfjährigen Steppkes Clemens Precht und Victoria Wendt die oberste Stufe des Siegertreppchens besteigen, nachdem sie im Verlauf der 24 Stunden jeweils 3200 Meter geschwommen waren. Lobend erwähnt wurden zudem die Leistungen der ebenfalls fünf Jahre alten Kinder Jonas Thers Bauer, Eckart David und Lenja Leuchner. „Ältester Schwimmer“ war dagegen Erwin Höhn (88 Jahre, 2500 Meter) und „Älteste Schwimmerin“ Eva Maria Everding (80 Jahre, 1300 Meter), während in der neu eingeführten „Kinderwertung“ für Teilnehmer der Jahrgänge 2004 und jünger der zehnjährige Jannes Goldbach (20300 Meter) den ersten Rang ergatterte.

Die sogenannte „Nachtwertung“, für die die in der Zeit von 24 Uhr bis 4 Uhr absolvierten Bahnen gezählt wurden, gewann Ulrich Steuber (8800 Meter), wohingegen das Team „Blütenrein“ (150500 Meter) alias Christian Vogel, Jörg Wulf, Yvonne Stark, Marcel Stark und Dirk Schnekenburger im Ranking „Beste Mannschaft“ vorne lag.

Nach diesem Feuerwerk an sportlichen Auszeichnungen nutzte Jaschke die Gelegenheit, um dem SSFO-Trainer Toralf Kirsten eine besondere Würdigung seines ehrenamtlichen Engagements zuteilwerden zu lassen: „Aus meiner Sicht kommt dem Ehrenamt immer weniger Aufmerksamkeit und Bedeutung zu“, erklärte sie gegenüber dieser Zeitung. Daher habe sie die Befürchtung, dass man in einigen Jahren „mit dem großen Sterben der Vereinskultur zu kämpfen“ habe, wenn in der Politik und der Öffentlichkeit kein Umdenken stattfinden sollte. Festmachen könne man dies beispielsweise daran, dass inzwischen viele Vereine Probleme haben, bei deren Jahresversammlungen die Vorstandsämter und andere Funktionen zu besetzten.

Deshalb sei es ihr ein persönliches Bedürfnis, Toralf Kirsten zu ehren, der beim SSFO seit nunmehr fast Jahren 15 Jahre das Amt des Trainers unentgeltlich ausübe, führte Jaschke weiter aus. Und obwohl der dreifache Familienvater aufgrund seiner beruflichen Tätigkeit auf einer Bohrinsel immer nur für zwei Wochen in Obernkirchen weile, seine Familie also oftmals auf ihn verzichten müsse, widme dieser dennoch einen Teil seiner begrenzten Freizeit mit viel Engagement dem Vereinsleben. Und als Dank dafür durfte er sich über einen Gutschein für eine viertägige Reise an die Mosel für zwei Personen freuen. wk

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