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700 Wiesn-Fans feiern Oktoberfest in der Liethalle

„Wie in Bayern“ 700 Wiesn-Fans feiern Oktoberfest in der Liethalle

Einmal mehr hat das in der Liethhalle gefeierte Oktoberfest den Beweis geliefert, dass auch in Obernkirchen bajuwarische Lebensfreude zu finden ist.

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Bis weit in die Nacht hinein herrscht eine ausgelassene, fröhliche Stimmung beim Obernkirchener Oktoberfest. 

Quelle: wk

Obernkirchen. Zwar konnte sich die mittlerweile 15. Auflage des alljährlichen Events rein von der Dimension her nicht mir den rund sechs Millionen Besuchern messen, mit denen das mehrwöchige Münchener Vorbild protzt. Was aber die Feierlaune der insgesamt 700 Gäste und das Flair der am  Sonnabend in der Bergstadt über die Bühne gegangenen Veranstaltung betrifft, brauchte sich das hiesige Oktoberfest nicht hinter dem weltberühmten Original zu verstecken.

 Maßgeblichen Anteil hatte auch diesmal die Band „D’ bayrischen Hiatamadln“ (nebst deren Support-Musiker „Guntha“), die die erwartungsfrohe Festgemeinde schon mit den ersten in den Saal geschmetterten „Wiesn-Hits“ voll im Griff hatte.

 Und so dauerte es nicht lange, bis die ersten Gäste die Bänke der Bierzeltgarnituren erklommen, um in luftiger Höhe „Die Hände zum Himmel“ zu reißen und gleichnamiges Lied sowie andere Ohrwürmer lautstark mitzusingen. Auch die große Tanzfläche war den ganzen Abend über stark frequentiert. Dass sich die meisten Gäste zünftig gekleidet hatten – die „Buam“ mit krachledernen Hosen plus Trachten- oder Karohemd und die „Madln“ mit feschen Dirndln – trug zum Bayern-Flair bei: „Hier guckt man natürlich schon nach den Mädels“, verriet Martin Beling gut gelaunt. „Denn sonst sind die ja immer verpackt, aber jetzt zeigen sie, was sie haben.“ Gerechnet hatte der 34-jährige Hannoveraner, der mit Freunden aus Bad Eilsen zum Obernkirchener Oktoberfest gekommen war, damit indes nicht: „Ich dachte, die rennen hier alle normal rum, daher war das für mich schon eine Überraschung, dass hier fast alle Tracht tragen. Da kommt man sich ja wie in Bayern vor“, berichtete er. Bereits früh stand für Beling fest, dass er im nächsten Jahr auf jeden Fall wieder mit von der Partie sein wolle – dann aber nicht in Bürgerzivil gekleidet, sondern ebenfalls im stilechten Wiesn-Outfit.

 Der zünftige Bayern-Look der Gäste, deren Fröhlichkeit sowie die mitreißende Musik der „Hiatamadln“ waren jedoch nicht die einzigen Kriterien, die zum Gelingen der Veranstaltung beitrugen. Nicht unerheblichen Anteil daran hatte auch das frisch gezapfte und in Maßkrügen aufgetischte Bier, ohne das ein Oktoberfest kein Oktoberfest wäre. Kredenzt wurde – so Jörg Nitsche, der das Fest gemeinsam mit Michaela Nitsche organisiert hatte – ein von dem Stadthäger Unternehmen Schaumburger Private Braumanufaktur speziell für solche Veranstaltungen gebrautes „Oktoberfest-Bier“.

 Dabei habe der Konsum dieses Gerstensaftes nicht zuletzt auch für die Zukunft des Obernkirchener Festes eine wichtige Bedeutung, wie Jörg Nitsche zum Auftakt des Events betont hatte. Denn: „Damit wir hier im nächsten Jahr wieder Oktoberfest feiern können, müsst Ihr heute viel trinken, damit die Kasse klingelt und wir ein finanzielles Polster auf die Seite legen können.“

 Für die Verköstigung der Gäste mit bayrischen Spezialitäten zeichnete übrigens auch diesmal wieder das Obernkirchener „Restaurant am Sonnenbrink“.

 Gesponsert wurde das Event unter anderem von der Sparkasse Schaumburg, dem Marktplatz Schaumburg und der Schaumburger Private Braumanufaktur.

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