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780 Gäste beim Grünkohlessen

Obernkirchen / Bürgerschützen 780 Gäste beim Grünkohlessen

Die Obernkirchener Bürgerschützen haben bei dem von ihnen in der Liethhalle ausgerichteten Grünkohlessen einen neuen Besucherrekord eingefahren. Und was für einen.

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Mahlzeit: Gut gelaunt und mit großem Appetit machten sich die feiernden Herren über den aufgetischten Grünkohl sowie die dazugehörigen Fleisch- und Wurstbeilagen her.

Quelle: wk

Von Michael Werk

Obernkirchen. Exakt 764 Eintrittskarten hatten die zehn über das Stadtgebiet verteilten Bürgerrotts im Vorfeld des am vergangenen Freitag gefeierten Festes an den Mann gebracht – also sage und schreibe rund 90 Karten mehr als im Vorjahr. Die 14 Musiker der Schaumburger Trachtenkapelle mit eingerechnet, bestand die – von dem für das Catering zuständigen Restaurant „Zum Grünen Kranz“ (Röhrkasten) mit dem deftigen Kohlgericht zu verköstigende – Festgesellschaft somit aus gut 780 Teilnehmern.

 Eine Größenordnung, die nicht nur die erfahrene Gastronomin Stephanie May und ihr Küchenteam zu Höchstleistungen antrieb, sondern die auch das Organisationsteam der Bürgerschützen gefordert hatte: „Wir hatten uns arge Gedanken gemacht“, verriet Stadtkommandant Klaus Scholz. „Immerhin mussten wir zwei Reihen Tische zusätzlich aufstellen.“

 Um die zwanzig Gäste mehr könnte man zukünftig vielleicht noch unterbringen, aber bei insgesamt 800 Teilnehmern wäre dann definitiv Schluss. Gleichwohl sah der Chef der Obernkirchener „Schwarzkittel“ angesichts der enormen Resonanz schon sehr zufrieden aus.

 „Noch nie war das Grünkohlessen der Bürgerschützen beliebter“, betonte Bürgermeister Oliver Schäfer. Zweifelsohne seien die Obernkirchener Bürgerschützen in Sachen Grünkohlessen „die größten Gastgeber weit und breit“. Wobei Schäfer die Kapazität der Liethhalle schon jetzt als „ausgeschöpft“ betrachtete.

 „Ich hoffe, dass wir nächstes Jahr auch noch in dieser Halle feiern können“, flachste Landrat Jörg Farr. Wohl wissend, dass es für die Traditionsveranstaltung in der Bergstadt vermutlich keinen größeren und schöneren Ort als die Liethhalle gibt.

 Die Feiernden sahen das so: „Man verpasst echt was, wenn man hier nicht dabei ist“, befand Dirk Rybicki (39). Zum einen aufgrund der „tollen, familiären Atmosphäre“ und weil man hier so viele Freunde und Bekannte treffen könne. Nicht zuletzt aber auch wegen der Musik der Schaumburger Trachtenkapelle, die „total Hammer“ sei und ihn „ein bisschen an Bayern“ erinnere.

 „Die Atmosphäre ist super – und der Grünkohl schmeckt“, bestätigte Dieter Bruns, der in Tschechien lebt, derzeit aber in Schweden arbeitet und extra für das Grünkohlessen der Bürgerschützen aus Stockholm nach Obernkirchen gekommen war. Dabei berichtete der 58-Jährige, dass er und einige seiner ehemaligen Kollegen des vor Jahren dicht gemachten Stadthäger Otis-Fahrtreppen-Werkes das alljährliche Event nutzen würden, um ein kleines Wiedersehen inmitten der großen Festgesellschaft zu feiern.

 Scholz fasste die ihm gegenüber von vielen begeisterten Teilnehmern im Laufe der Zeit zu Gehör gebrachten Vorzüge des Grünkohlessens schließlich so zusammen: Es gibt nur kurze Ansprachen, ordentlich was zu essen, die Kapelle macht Musik und insgesamt ist es ein gemütliches Beisammensein. So einfach ist das. wk

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