Volltextsuche über das Angebot:

2 ° / -6 ° wolkig

Navigation:
Alles erlaubt

Mehrzweckhaus geplant Alles erlaubt

Ein bisschen trostlos sieht der nördliche Bornemannplatz mit dem leer stehenden, ehemaligen Aldi-Markt schon aus. Aber wenn alles so läuft, wie es sich die Stadt Obernkirchen vorstellt, wird dieser Zustand in absehbarer Zeit der Vergangenheit angehören.

Voriger Artikel
Stadt will „Schlafhaus" verkaufen
Nächster Artikel
Züchter treffen sich bei Jungtierschau

Der leer stehende frühere Aldi-Markt soll zu einem multifunktionalen Mehrzweckgebäude umgebaut werden.

Quelle: wk

Obernkirchen. Angedacht ist nämlich, die Gewerbeimmobilie zu einem multifunktionalen Mehrzweckhaus umzubauen, in das unter anderem das – bislang noch in der Beeker Straße 6 ansässige – städtische Jugendzentrum umziehen soll.

Kampfschule kommt

Zudem will der bisher noch in der Turnhalle der Grundschule trainierende Verein „Obernkirchen Raptors“ einen Teil des Gebäudes nutzen, um dort eine Kampfsportschule einzurichten. „Wir werden mit hoher Wahrscheinlichkeit in diesem Jahr in die konkrete Bauplanung einsteigen, da wir in diesem Jahr noch Fördermittel haben“, berichtet Andreas Jasper, Geschäftsführer der Obernkirchener Stadtentwicklungs- und Beteiligungsgesellschaft mbH (OSB), die das Objekt gekauft hat. Dabei gehe man davon aus, dass allein die Planung einen „gut fünfstelligen Euro-Betrag“ kosten werde. Die anschließenden Kosten für den Umbau des Gebäudes hinzugerechnet, schlage das ganze Bauvorhaben voraussichtlich mit insgesamt rund 780000 Euro zu Buche.

Diese Summe hat die stadteigene OSB für dieses Projekt jedenfalls bei einem vom Land Niedersachsen aufgelegten Förderprogramm für „Kleinere Städte und Gemeinden“ zur Bezuschussung angemeldet. Zwei Drittel davon sollen über dieses Förderprogramm finanziert werden, während das verbleibende Drittel durch die OSB getragen wird.

Erweiterung durch Anbau

Mit Blick auf die anvisierte, zukünftige Nutzung ist der für diesen Bereich geltende Bebauungsplan „SAN 3 Innenstadt II (Bornemannplatz)“ übrigens dergestalt geändert worden, dass die Immobilie durch einen Anbau erweitert werden kann: Die Baugrenzen wurden auf drei Seiten des Gebäudes um jeweils fünf Meter verbreitert, sodass man mehr Gestaltungsmöglichkeiten hat – etwa den Eingangsbereich betreffend, erklärt Jasper.

Überhaupt sei der Bebauungsplan hinsichtlich dieses innerstädtischen Bereiches jetzt so formuliert worden, „dass alles erlaubt ist, was wir uns da wünschen“. Bezogen auf das geplante multifunktionale Mehrzweckgebäude sei dementsprechend eine breit gefächerte Nutzung für kirchliche, kulturelle, soziale, gesundheitliche und sportliche Zwecke zulässig.

Veranstaltungsort

Außer als Jugendzentrum und Kampfsportschule soll der ehemalige Aldi-Markt nach Auskunft von Jasper auch als Veranstaltungsort für beispielsweise Konzerte und Kleinkunstdarbietungen dienen. Ferner möchte das DRK mit seiner „Tafel“ in das aktuell rund 800 Quadratmeter große Gebäude mit einziehen, da die Verhältnisse am bisherigen Standort in der Bornemannstraße zu beengt sind.

Wann es tatsächlich mit dem Umbau der Immobilie losgeht, vermag der OSB-Geschäftsführer derzeit nicht einzuschätzen: Dieses Datum sei abhängig von der Fördermittelzusage, die man erst zum Sommer 2017 erwarte, verrät er. Sollte danach zeitnah mit den Baumaßnahmen begonnen werden, könnte das Mehrzweckgebäude 2018 bezugsfertig sein.

Derzeit trainieren die „Obernkirchen Raptors“ noch in der Turnhalle der Grundschule. der Verein würde gern eine Kampfsportschule in einem Teil des ehemaligen Aldi-Markts einrichten. wk

Voriger Artikel
Nächster Artikel

Möchten Sie uns zu diesem Artikel Ihre Meinung sagen? Dann schicken Sie uns einen Leserbrief.

Leserbrief schreiben

Unternehmen quer durch alle Branchen haben sich auch in diesem Jahr wieder an der Aktion der Lions Clubs beteiligt, deren Erlös auch der „Weihnachtshilfe“ der Schaumburger Nachrichten zugute kommt. Hier finden Sie ab dem 1. Dezember die täglich aktuellen Gewinnnummern. mehr

In Ruhe einkaufen, erholsam Urlaub machen, in die Stadtgeschichte eintauchen oder einfach mal in einem der vielen Restaurants und Kneipen die Seele baumeln lassen. Lernen Sie Stadthagen von einer ganz anderen Seite und auf ganz besondere Weise kennen. mehr

Schaumburg