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Alles gar nicht so schwer

Senioren und die digitale Welt Alles gar nicht so schwer

Für junge Menschen sind Smartphones und Tablet-PC, Apps und soziale Netzwerke im Internet eine Selbstverständlichkeit. Mehr noch: Die Beschäftigung mit diesen Medien ist aus ihrem Alltag nicht mehr wegzudenken.

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Beim Workshop „Junior trifft Senior“ zeigen die vier jungen Referenten – hier Vanessa Kuller (links) – den Teilnehmern, dass die Bedienung eines Smartphones kein „Hexenwerk“ ist. Mit auf dem Bild zu sehen: die Stadtjugendpflegerin Susanne Veentjer (Zweite von rechts).

Quelle: wk

Obernkirchen. Ältere Menschen indes haben nicht selten ihre Probleme mit diesen für sie noch neuen technischen Errungenschaften, indem ihnen etwa die Bedienung der mittels Touchscreen ausgestatteten Geräte schwer von der Hand geht.

Gleichwohl sind viele Senioren an der digitalen Welt interessiert und wollen sich dem technischen Fortschritt nicht verschließen. Vor diesem Hintergrund haben die Stadtjugendpflegerin Susanne Veentjer und der von Robert Rammelsberg geführte SoVD-Ortsverein Obernkirchen in Kooperation mit der IGS Obernkirchen das Projekt „Junior trifft Senior“ aus der Taufe gehoben. Eingeladen zur kostenlosen Teilnahme an den acht Workshops (jeweils dienstags von 9.45 bis 11.15 Uhr an der Beeker Straße 6) sind „Menschen, die sich an die neuen technischen Entwicklungen nicht herantrauen“.

Zur Auftaktveranstaltung im Jugendzentrum hatten sich insgesamt neun Senioren eingefunden. Diese waren erwartungsgemäß allesamt mit großem Interesse bei der Sache, hatten aber eben auch jede Menge Fragen rund um die ihnen noch nicht vertraute Materie. Daher hörten sich die vier als Referenten fungierenden „Junior(inn)en“ – Vanessa Kuller und Luana Caputo, die gerade ein Praktikum im Jugendzentrum absolvieren, sowie die beiden IGS-Schüler Kevin Bismark und René Fischer – von den Workshop-Teilnehmern erst mal an, wo diese die größten Wissenslücken haben. Dabei kristallisierte sich heraus, dass das Themenfeld breit gesteckt ist: Angefangen bei der über die Grundfunktionen hinausgehenden Bedienung eines Smartphones (Stichwort: Einstellungen) über das Installieren von Apps und Updates bis hin zur Anwendung dieser kleinen Programme.

Bei den nächsten Treffen werde man die Teilnehmer eventuell in themenbezogene Gruppen aufteilen, damit die jungen Leute noch intensiver auf die Fragen der Senioren eingehen können, resümierte Veentjer. Nicht ohne darauf hinzuweisen, dass sich bei ihr auch noch weitere Interessenten gemeldet haben, die an dieser offenen Veranstaltungsreihe teilnehmen möchten.

Ergänzend berichtete die Stadtjugendpflegerin, dass die beiden IGS-Schüler Kevin Bismark und René Fischer in der Schule einen zweijährigen Wahlpflichtkurs belegen, im Rahmen dessen sie sich als „Streitschlichter“ qualifizieren. Eines der dazu gehörenden Mini-Praktika absolvieren die beiden Jungen als Referenten bei „Junior trifft Senior“. Vanessa Kuller und Luana Caputo besuchen dagegen die Berufsbildenden Schulen in Rinteln, an denen sie eine Ausbildung zur Erzieherin (Kuller) respektive das Fachabitur im Bereich Sozialpädagogik (Caputo) machen.

Weitere Informationen zu der Veranstaltungsreihe „Junior trifft Senior“ gibt es bei Susanne Veentjer unter der Rufnummer (05724) 6889. wk

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