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Angemessene Ausgleichsflächen gesucht

Bebauungsplan „Am Ahnser Wege“ Angemessene Ausgleichsflächen gesucht

Seine letzte Sitzung als Ausschussvorsitzender hatte sich Manfred Essmann anders vorgestellt: Das Protokoll der vorigen Sitzung gibt es nur als Tischvorlage, das Thema Schlafhaus ist ebenfalls noch nicht vom Tisch und wird den nächsten Ausschuss begleiten, und auch der Bebauungsplan „Am Ahnser Wege“ konnte unter seine Regie nicht auf den Weg geschickt werden.

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Platz für zehn Häuser soll der neue Bebauungsplan schaffen.

OBERNKIRCHEN. Es gebe, so formulierte es Planer Matthias Reinold, „zwei, drei Punkte“, die noch nicht abschließend gelöst werden konnten. Aber Lösungen würden gesucht und auch gefunden werden.

Zehn Häuser sollen errichtet werden: acht vorn und zwei im rückwärtigen Bereich. Die maximale Höhe liegt bei elf Metern, damit sie sich, so Reinhold, als Baulichkeit der Umgebung anpassen. Soll heißen: Sie sollen nicht höher als die Gebäude werden, die dort schon stehen.

Keine großen Schwierigkeiten wird es mit der Anlage eines Wendebereiches geben, für Müllfahrzeuge etwa: Dieser wird sich dort finden, wo der Ahnser Weg auf die Nottberg-straße trifft.

Geprüft werden muss noch, ob ein Löschwasserteich nötig ist, denn ausreichend Wasser muss vorhanden sein. „Aber dafür“, so Reinold, „gibt es verschiedene Optionen.“ Möglicherweise würden die Trinkwasserleitungen genügen. Vielleicht reiche ein Brunnen oder die Inanspruchnahme bestehender Feuerlöschteiche; das werde über die Stadt Obernkirchen geprüft.

Ausgleich muss geschaffen werden

„Das Problem“, so Reinold, „ist die Natur, die der Planer vorfindet.“ Einfach formuliert: Wer der Natur etwas entnimmt und sie versiegelt, also bebaut, der muss ihr etwas zurückgeben, er muss Ausgleich schaffen. Der Umfang der Kompensation richtet sich auch danach, ob man vor Ort Grünland oder Ackerland vorfindet. Grünland hat die höhere Qualität, muss also stärker ausgeglichen werden. Das bedeute, so Reinold, dass für die Kompensation mehr Fläche benötigt werde als gedacht. In Zahlen: 1,1 Hektar Fläche. Bei Ackerland, so Reinold, gibt es „beileibe nicht diese großen Anforderungen“.

Reinold plädiert für das „richtige Maß der Dinge“, das man im Auge behalten müsse, für den „richtigen Blick“, den man zugrunde legen müsse. Drei, vier Flächen stünden für die Kompensation zur Verfügung.

Bürgermeister Oliver Schäfer meinte, dass man idealerweise die Kompensation in unmittelbarer Nähe schaffen solle, aber wenn das nicht gehe, wenn dort keine Flächen vorhanden seien, „dann geht es theoretisch auch in Mecklenburg-Vorpommern oder in einer Sandwüste“. Zunächst soll dieses Thema mit der Unteren Naturschutzbehörde und den beauftragten Gutachtern noch einmal erörtert werden.rnk

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