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Ardagh will die Scherbenquote steigern

EU-Ziel im Visier Ardagh will die Scherbenquote steigern

Bis zum Jahr 2030 sollen drei Viertel aller Verpackungen recycelt werden. Das ist eines der Ziele, auf das sich die Europäische Kommission im Dezember 2015 geeinigt hat.

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Wer Altglas gewissenhaft recycelt, erweist der Umwelt einen großen Dienst.

Quelle: pr.

Obernkirchen (r). Das Ardagh Group Glaswerk in Obernkirchen begrüßt das Bestreben um mehr Nachhaltigkeit in der Verpackungsindustrie. „Das ist ein Punkt, bei dem tatsächlich jeder mithelfen kann, der den Weg zum Altglascontainer geht – indem er nämlich sein Altglas richtig einsortiert“, kommentiert Ardagh-Werksleiter Andreas Kehne.

 Glasrecycling ist ein wichtiger Beitrag für mehr Umwelt- und Klimaschutz. Das hat auch die Europäische Kommission anerkannt und deshalb im Rahmen des neuen Maßnahmenplans zur Kreislaufwirtschaft die zukünftige Recyclingquote für Verpackungsabfälle festgelegt: Drei Viertel aller Verpackungen innerhalb der europäischen Grenzen sollen bis Ende 2030 recycelt werden. Mit diesem Plan will die Europäische Kommission nach eigenen Angaben langfristig die Weichen für umweltbewusstes und nachhaltiges Wirtschaften in der Verpackungsbranche stellen.

 „Das Vorhaben der EU-Kommission finden wir vorbildlich und richtig“, so Kehne. Als Produzent von Glasbehältern habe sich das Unternehmen diesem umweltfreundlichen Ansatz bereits seit Langem verschrieben und setze sich damit auch für die Umwelt und mehr Nachhaltigkeit ein. „Glas ist zu 100 Prozent recycelbar ist – und das immer wieder“, so der Werksleiter zu den Plänen der EU.

 Bereits heute bestehen neue Glasflaschen durchschnittlich zu 60 Prozent aus recycelten Scherben – Grünglas sogar bis zu 90 Prozent. „Unser Ziel ist es, die Scherbenquote im Werk kontinuierlich zu steigern“, erklärt Kehne. Der Einsatz von Altglas bei der Produktion neuer Behälter spare wertvolle Ressourcen, jede Menge Energie und verringere Emissionen. „Dafür benötigen wir aber mehr Scherben“, erklärt Kehne und appelliert: „Mit Glasrecycling etwas Gutes für die Umwelt tun, das kann wirklich jeder. Wer regelmäßig zum Container geht und sein Glas richtig entsorgt, der leistet hierzu einen wichtigen Beitrag.“

 Dabei hat er für diejenigen, die ihr Altglas zum Sammelcontainer bringen wollen, gleich auch einige praktische Tipps parat, damit das Glasrecycling auch gut funktionieren kann. Je sauberer das Recyclingglas getrennt ist, desto weniger Energie fällt für die Aufbereitung an und desto mehr Scherben können bei der Produktion von neuem Behälterglas zum Einsatz kommen. Wie das gelingt, ist leicht. Der wichtigste Merksatz fürs richtige Recyceln ist: Was nicht in den Container passt, gehört auch nicht hinein. Zwar sind Glühbirnen, Geschirr oder Trinkgläser klein genug für die Öffnung, sie müssen jedoch im Restmüll entsorgt werden. Die Zusammensetzung solchen Materials ist nämlich eine andere als beim Verpackungsglas. Grundsätzlich gilt die Regel, dass alle Glasverpackungen, in denen zuvor Lebensmittel und Getränke aber auch Kosmetika oder Medikamente verpackt waren, im Altglascontainer landen dürfen. Wer beim Glasrecycling vergeblich den Container für blaues Glas sucht: Blauglas gehört gemeinsam mit Grünglas in einen Sammelcontainer.

 Anschaulich aufbereitete Informationen zum Thema Glasrecycling bietet unter anderem die Website www.was-passt-ins-altglas.de.

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