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Arztpraxis: Diebstahl statt Termin

31-jähriger Mindener verdächtig Arztpraxis: Diebstahl statt Termin

Eigentlich hat er einen Termin beim Arzt gehabt. Aber so weit kam es gar nicht: Jetzt ist nach den bisherigen polizeilichen Ermittlungen ein 31-jähriger Mindener verdächtig, während seines Aufenthaltes in der Praxis des Mediziners Medikamente gestohlen zu haben.

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Quelle: dpa

Obernkirchen. Der Mindener hatte sich als Patient einen ganz normalen Termin geben lassen. Aber während er wartete, soll er Medikamente eingepackt haben, zu denen er anscheinend kurzfristig Zugang hatte.

 Der Mann packte sie ein und verließ sofort die Praxis – ohne jede Erklärung. Es war ein Abgang, der wohl einigen Argwohn erregte, denn in der Praxis fiel das Fehlen der Medikamenten innerhalb kurzer Zeit auf.

 In der Praxis wurde daher schnell eins und eins zusammengezählt und die Polizei per Telefon informiert – inklusive einer Personenbeschreibung.

Menge für Handel zu gering

Diese fiel wohl recht genau aus, denn der Mann konnte nach einer polizeilichen Fahndungsmaßnahme unmittelbar nach der Tat in Obernkirchen ermittelt werden. Er wurde in der Nähe der Praxis von der Polizei aufgegriffen. Allersdings konnten bei dem Mindener die gestohlenen Medikamente nicht mehr gefunden werden. Wo sie geblieben sind, ist noch ungeklärt.

 Fündig wurden die Beamten bei der Durchsuchung des Verdächtigen dennoch: In seiner Bekleidung fanden sich mehrere Portionen Marihuana; wohl für den Eigenbedarf, wie die Polizei gestern durchblicken ließ. Für einen Handel war die Menge zu gering.

 Natürlich wurden Ermittlungen wegen Diebstahls und Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz eingeleitet.

 Und was die merkwürdige Geschichte noch ein bisschen bizarrer macht, ist die Begleitung des Mindeners: Seine Mutter wollte mit ihm den Arzttermin wahrnehmen. An der Tat, der der Mann verdächtig wird, war sie aber nicht beteiligt, hieß es vonseiten der Polizei. rnk

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