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Auch das Publikum soll zum Chor werden

Zweites Musikfest in der Bergstadt Auch das Publikum soll zum Chor werden

Das Motto lautet: „Mit Freu(n)de(n) singen“. Ein möglichst großer Projektchor soll das kommende, zweite Musikfest in Obernkirchen im September 2015 bereichern.

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Walter Hachmeister (von links), Klaus-Dieter Scheithauer und Wolfgang Behrendt haben sich den Projektchor zur Aufgabe gemacht. 

Quelle: mig

Obernkirchen. „Wir freuen uns, wenn so viele Menschen wie möglich mitmachen“, sagt Organisator Klaus-Dieter Scheithauer. Ziel sei es, „alle die zusammenzubringen, die Spaß am Singen haben“.

Der Flyer, auf dem für den Projekt-Chor geworben wird, sagt eigentlich schon alles: „Mit Freu(n)de(n) singen“ steht dort zu lesen – und: „Hol Dir Deinen Applaus!“ Mit Freunden, respektive mit Freude singen – das ist das Ziel des Chors, den Scheithauer (Projekt-Leitung), Walter Hachmeister und Wolfgang Behrendt aus der Taufe heben möchten. „Wir wollen so viele Menschen wie möglich ansprechen. Jeder, der Spaß am Singen hat, kann mitmachen.“ Das Alter ist unwichtig, mitmachen kann jeder. „Egal, ob er schon mal im Chor gesungen hat oder nicht, musikalische Vorkenntnisse sind nicht vonnöten.“

Dafür muss natürlich geübt werden, die Sänger werden alle 14 Tage zu einem Übungsabend zusammenkommen. Der erste Termin steht auch schon fest – am Freitag, 16. Januar, von 20 bis 21.30 Uhr in der „Berghütte“ Krainhagen soll’s losgehen. „Wir wollten möglichst früh anfangen, damit wir nachher nicht in Zeitnot geraten“, erklärt Scheithauer den frühen Termin. „So haben wir genug Vorlauf, um uns zu finden und gemeinsam zu sehen, was wir singen wollen.“ Das Repertoire wird gemeinsam abgestimmt werden. „Wir sind für alles offen, wir brauchen nur Noten“, meinen die drei schmunzelnd. Ansonsten habe man schon „einige Lieder ausgeguckt“. Darunter ist sicher auch das bekannte „Thank you for the music“, das in Notenschrift auf dem Flyer abgedruckt ist. „Danke für die Lieder, die in mir klingen, danke für den Spaß am Singen“, so lautet die Übersetzung.

„Wir wollen in dem Chor möglichst viele Leute zusammenbringen und zeigen, wie viel Spaß singen machen kann“, gibt Hachmeister zu verstehen. Und: „Wir wollen in einer größtmöglichen Gemeinschaft vor Publikum zu singen.“ Obernkirchen soll also nicht nur in Form seiner Chöre an dem Musikfest teilnehmen, selbst singen (und nicht „nur“ zuhören) ist gefragt. „In einem großen Chor fällt der erste Schritt leichter“, sind die Verantwortlichen überzeugt.

Auf die Erstauflage der Veranstaltung blickt der Vorstand des Männergesangvereins Obernkirchen gerne zurück. Sowohl von den beteiligten Gruppen als auch von den Zuhörern habe es viele Wünsche nach einer Wiederholung gegeben. „Das sagt doch schon alles“, so Scheithauer. „Das erste Musikfest war ein echter Erfolg, eine gelungene werbende Veranstaltung für Obernkirchen.“ Das Fest habe gezeigt, wie lebendig die Kulturszene der Stadt sei.

„Uns ist selbst nicht bewusst gewesen, wie viele Musikgruppen wir hier in Obernkirchen haben.“ Aktuell ist Scheithauer dabei, die zweite Auflage des Musikfestes zu organisieren. „Die Musiker müssen möglichst frühzeitig angesprochen werden, ich muss bei den Förderern Klinken putzen – es gab schon und es gibt noch viel zu tun“, sagt der Chef des Männergesangvereins.
Wie im vergangenen Jahr wird der Eintritt freigehalten – was nur dank der Unterstützung der heimischen Geschäftswelt möglich ist. „Die Obernkirchener sind für solche Events sehr offen“, meint Scheithauer erfreut.

Als Veranstaltungsorte dienen unter anderem die Stiftskirche, der Stiftsaal und das Forum der IGS. Eine Neuerung gibt es ebenfalls: Diesmal dürfen auch Gruppen aus dem Schaumburger Raum teilnehmen. „Ich hatte damals schon viele Anfragen von Gruppen, die nicht in Obernkirchen, aber in Schaumburg wohnen, und habe denen versprochen, dass wir die Veranstaltung, wenn sie ein zweites Mal stattfindet, öffnen werden.“

Wie schon im Jahr 2013 werden 16 Gruppen teilnehmen (plus Projektchor) – alle stehen schon heute fest.

Infos zum Projektchor gibt es bei: Klaus-Dieter Scheithauer (Projektleitung), Vor den Büschen 4, 31683 Obernkirchen, Telefon (0 57 24) 91 39 01, E-Mail: kdso@kabelmail.de. Das erste Treffen findet am Freitag, 16. Januar, von 20 bis 21.30 Uhr in der „Berghütte“ Krainhagen statt.   mig

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