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Aus Aldi-Markt soll Mehrzweckhaus werden

Wunschliste Aus Aldi-Markt soll Mehrzweckhaus werden

Aufatmen in der Bergstadt: Die Entscheider in Niedersachsens Sozialministerium haben die wichtigsten Projekte auf der Obernkirchener Wunschliste abgenickt – zum Beipsiel die Nach- und Neunutzung des im Zentrum gelegenen früheren Aldi-Marktes als Mehrzweckhaus.

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Am Bahnhof soll es mehr Platz für Kultur geben.

Quelle: rnk

Obernkirchen. „Wir warten nur noch auf den schriftlichen Bescheid“, freut sich Bürgermeister Oliver Schäfer beim jüngsten Treffen des Behinderten- und Seniorenbeirats um Albrecht Stein.

 Damit darf sich Obernkirchen, eine Kofinanzierung durch die Kommune vorausgesetzt, nun ab dem Jahre 2016 Hoffnung auf bedeutende Zuschüsse aus dem Fördertopf „Kleinere Städte und Gemeinden“ machen, aus dem sich die Bergstadt zusammen mit der Samtgemeinde Eilsen bedienen will; die Rede ist von bis zu 66 Prozent pro Projekt. Was „Hannover“ alles durchgewunken hat – das weiß Michael Swoboda; der Rathausmitarbeiter hat die Projekte im Bauausschuss in Erinnerung gerufen. Lange Straße 1:

 Die Sanierung des direkt neben dem Rathaus liegenden Gebäudes der früheren Stadtkasse als neuer Polizeisitz. Trafohaus:

 Die Sanierung des Baudenkmals für Kultur- und Gemeinschaftszwecke. Aldi-Markt:

 Die von der Obernkirchner Stadtentwicklungs- und Beteiligungsgesellschaft (OSB GmbH) gekaufte Leerstandsimmobilie am Bornemanplatz wird von den Politikern gegenüber der Alten Beeker Schule als Mehrzweckhaus favorisiert. Der Finanzbedarf für den Umbau ist für das Jahr 2016 angemeldet; im Herbst des kommenden Jahres könnte es losgehen. Alte Beeker Schule:

 Nach einer energetischen Sanierung und optischen Aufwertung soll das jetzige Jugendzentrum inklusive seiner Freiflächen „multifunktional“ genutzt werden können. Allerdings möchten die Politiker die Beeker Schule zugunsten des Aldi-Marktes hintanstellen. Bahnhof:

 Er soll nach Umbau und Sanierung – über die Bahnzwecke hinaus – auch eine Pilgerwohnung sowie kulturell nutzbare Räume beinhalten. Pehlichweg:

 Markt- und Kirchplatz sollen in Teilen mit einem Belag versehen werden, der es Menschen mit Rollatoren möglich macht, ohne Probleme von einem öffentlichen Gebäude zum anderen zu kommen. Sonnenbrinkbad:

 Alle Zugänge sollen barrierefrei umgebaut werden. In Kooperation mit dem Klinikum soll das Bad verstärkt für Gesundheitsvor- und -nachsorge genutzt werden. Platzgestaltung:

 Der Platz vor der Freiwilligen Feuerwehr in Krainhagen soll zur Ortsmitte und als Generationentreffpunkt ausgebaut werden.

 Soweit die Positivliste. Die Entscheidung, ob alle diese förderfähigen Maßnahmen tatsächlich umgesetzt werden und wenn ja in welcher Reihenfolge und zu welchem Zeitpunkt, liegt nun beim Stadtrat.

 Allerdings: Andere Projekte, die auf der Obernkirchener Wunschliste weiter hinten stehen, hält das Land Niedersachsen nicht für förderfähig. „Das“, sagt Swoboda, „sind der Rückbau respektive die Sanierung der Obdachlosenunterkunft an der Stoevesandstraße, die Sanierung des Amtsgerichts und des Postgebäudes und ein – mögliches – Mehrgenerationenwohnhaus an der Friedrich-Ebert-Straße.“ tw

 Diplom-Ingenieur Volker Wehmeyer zu den Hintergründen: „Das Sozialministerium hat im Wesentlichen die privaten Projekte rausgenommen, bei denen es um eine Wohn- oder Gewerbenutzung geht, die Erträge abwirft.“ Auch Pflichtaufgaben einer Stadt wie etwa der Erhalt einer Obdachlosenunterkunft oder aber Verkehrsprojekte wie zum Beispiel die Anlage von Kreiseln würden vom Sozialministerium nicht bedacht; für Letzteres gebe es andere Fördertöpfe. Gehe es dagegen um öffentliche Projekte, bei denen ein Fokus auf Barrierefreiheit liegt, habe „Hannover“ zugestimmt. tw

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