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Auslese der Besten

Vorlesewettbewerb in Obernkirchener Grundschule Auslese der Besten

„Vor zwei, drei Jahren konntet ihr selbst noch nicht lesen; und jetzt lest ihr bereits anderen vor“, lobt Arnulf Buch. Diejenigen, die der Rektor der Grundschule Obernkirchen Am Kammweg – nicht nur – verbal auszeichnet, sind 14 Schüler aus den Jahrgängen zwei und drei.

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So sehen Sieger aus: Die 14 Teilnehmer des Vorlesewettbewerbs strahlen vor der Grundschule um die Wette.

Quelle: tw

Obernkirchen. Sie sind von ihren Klassen ausgewählt worden, haben ihren Mitschülern nacheinander einen ganzen Vormittag lang in der Aula jeweils drei Minuten aus einem ihnen zuvor noch gänzlich unbekannten Text vorgelesen.

 Das haben sie allesamt durch die Bank weg so gut gemacht, dass sie dafür jetzt vom Schulleiter Urkunden und Buchpräsente bekommen haben. Absolute Spitze und damit noch ein Quäntchen besser jedoch ist ein Sextett der 14, das Beate Krantz, Jutta Schütte und Elvira Obertanner zu Siegern des von Melanie Krull und Birgit Delonge organisierten Vorlesewettbewerbs erklären. Das Trio, allesamt frühere Lehrerinnen, hatte die Präsentationen der Kinder mit Blick auf ihre jeweilige Aussprache, Lautstärke, Intonation und Sprachfluss auf einer Skala von Eins bis Fünf bewertet; Fünf heißt „sehr gut“. Konkret geht es darum: Hat das Kind eine deutliche Aussprache? Ist die Stimme für alle zu verstehen? Wird das Gelesene sinnvoll betont, werden die Satzzeichen berücksichtigt? Schließlich: Wird der Text flüssig, ohne Fehler und in angemessenem Tempo vorgetragen?

 Das Lampenfieber der jungen Leser ist groß. Schließlich sitzen sie nicht nur mutterseelenallein an einem Pult auf dem Podium; sie müssen auch noch in ein Mikrofon sprechen. „Ihr, die ihr selbst nicht gelesen habt, habt dafür richtig gut zugehört“, lobt Buch das junge Auditorium. „Gut lesen und gut zuhören – beides ist gleich wichtig.“ Laut Buch ist es der erste öffentliche Vorlesewettbewerb am Kammweg: „Wir wollen damit etwas für die Standortpflege nach außen hin tun.“

 Das sind die Sieger des Vorlesewettbewerbs an der Grundschule: 2. Jahrgang: 1. Lynn Bauer (2b), 2. Elisa Berkling (2c), 3. Kieran Schmöe (2b). Anerkennungsurkunden erhielten: Filomena Nitsche (2a), Jean-Paul Dellit (2c), Leni Ertekin (2d), Steffen Volker (2a) und Cora Clausing (2d). 3. Jahrgang: 1. Miya-Jean Heidemann (3a), 2. Jonte Braun (3b), 3. Lea Bruchmüller (3b). Anerkennungsurkunden erhielten: Finja Fischer (3a), Mia Keil (3c) und Marvin Röbke (3c).

 Es gab übrigens noch eine Auszeichnung – für die Grundschule: Zum dritten Mal in Folge wurde sie als „Sportfreundliche Schule“ zertifiziert.

 In diesen Tagen beginnen die Arbeiten am neuen Niedrigseilgarten, den sich die Kinder bei einem Sponsorenlauf verdient haben. Dabei waren 10500 Euro zusammengekommen; Förderverein, Sparkasse und Eltern stockten den Betrag auf 13000 Euro auf. Laut Buch soll er nach den Osterferien fertig sein.

 Für den Niedrigseilgarten wird auf dem Platz, auf dem das Reck steht, ein Pfahl in der Erde verankert. Die drei umstehenden Bäume dienen als weitere Haltepunkte der Kletterseile. tw

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