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Aussichtsplattform für den Mühlenteich

Vier bis fünf Sandsteinskulpturen sollen noch kommen Aussichtsplattform für den Mühlenteich

Es ist das Tüpfelchen auf dem „i“, was da am Donnerstagvormittag am Haken eines 40-Tonnen-Krans eingeschwebt ist.

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Der 40-Tonnen-Kran hebt die Plattform in zwei Teilen über den Teich.

Obernkirchen. Der nämlich hat von der Stiftsseite des Beeker Mühlenteiches neben der gleichnamigen Seniorenwohnanlage eine 2,2 Tonnen schwere Aussichtsplattform auf die acht in den Teichgrund gerammten Träger gehievt. Damit diese das enorme Gewicht der Plattform (Durchmesser acht Meter) stemmen können, sind sie dick wie Elefantenbeine. Das Ganze ist einer der letzten Schritte auf dem Weg zur Fertigstellung der Außenanlagen des 29 Wohnungen zählenden Neubaus. Längst sind alle vermarktet.

„Spielt Petrus mit, werden wir in der kommenden Woche den Belag aus wetterfestem Bankiraiholz auf der Plattform befestigen“, blickt Roland Haumann voraus. Der Bauleiter Roper-Architekten (Bückeburg): „In der übernächsten Woche wollen wir dann das Geländer montieren – und fertig ist die direkt über dem Mühlenteich platzierte Aussichtsplattform.“ Am Ende wird die Gesamtkonstruktion inklusive Unterbau etwa 3,5 Tonnen wiegen. Was dann noch fehlt, sind nur die Möbel – wetterfeste Sessel, aus denen die Bewohner der Anlage einen Blick auf den malerischen Teich haben.

„Damit sind wir mit dem Neubau im Prinzip durch“, freut sich Werner Hobein. Der GmbH-Geschäftsführer: „Was noch kommt, sind vier bis fünf Sandsteinskulpturen, die wir in etwa vier Wochen beidseits des Weges aufstellen.“ Sie stammen allesamt von Künstlern des Obernkirchener Bildhauer-Symposiums (IOBS). Damit eignet sich die Seniorenwohnanlage angesichts der Skulpturen auch als Anlaufpunkt für citynahe Stadtführungen. Last, but not least muss auf dem gesamten Grundstück noch Rasen eingesät werden; das aber soll erst im Frühjahr erfolgen.

Im Jahre 2012 war die Beeker Mühle GmbH mit der Seniorenwohnanlage in die heiße Planungsphase gegangen, 2013 war Baubeginn. Zwischen Weihnachten und Silvester war bereits die Masse der 66 bis 100 Quadratmeter großen Wohnungen in der Anlage verkauft, 2014 waren es fast alle – und 2015 gingen dann auch noch die zwei, drei verbliebenen weg. Anfang November wurde das bis auf die Außenanlagen fertige Objekt dann im Beisein von Landrat Jörg Farr, Bürgermeister Oliver Schäfer und der Eigentümer eingeweiht. Von Thomas Wünsche

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