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Bauhaus-Lampen sind schon weg

Obernkirchen / Bauarbeiten Bauhaus-Lampen sind schon weg

Für die Fotografen nimmt der Bürgermeister noch zwei Barken, weil das optisch mehr hermacht. Für Oliver Schäfer ist in diesen Tagen doch eine kleine Zäsur zu verzeichnen gewesen: Der Umbau des Obernkirchener Rathauses hat offiziell begonnen.

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Außer Bauarbeitern kommt niemand mehr durch. © rnk

Obernkirchen (rnk). Und damit ist der Startschuss für ein Unternehmen gefallen, das Rat und Verwaltung viele Monaten beschäftigt hat. Zweistellig ist die Zahl der Pläne, die die Politiker diskutiert und wieder verworfen haben, einschließlich Anbau und Aufzug. Am Schluss siegte die wirtschaftliche Vernunft. Der Schwerpunkt liegt auf dem Umbau zu einer bürgerfreundlichen und barrierefreien Verwaltungsstelle.

Vor der Tür wird daher eine Rampe aus Richtung Sparkasse angebaut, an der Fassade des Rathauses wird sich wohl nichts ändern, sie ist auch denkmalgeschützt.
Größere Veränderungen gibt es im Sitzungssaal, wo (endlich) neue Stühle angeschafft werden. Nach 40 Jahren war es auch mal wieder an der Zeit. Die Tische dagegen bleiben und werden nur ein bisschen aufgemöbelt. Für die Zuhörer, sofern sie denn kommen, wird es „nur“ neu aufgepolsterte Altstühle geben.

Aber weit wichtiger ist der Austausch der Fenster: Der Brandschutz hat sie verlangt, doch auch modernes Energiemanagement hält einen Austausch durchaus für angebracht.

Gute Nachrichten konnte Schäfer auch mitteilen: Die sechs schicken Bauhaus-Lampen, die den Sitzungssaal prägten und im Laufe der Umbau-Zeit zu einem Dauergang wurden, kamen inzwischen bei Ebay, wie einst von Kämmerer Wolfgang Seele angekündigt, unter den Internet-Hammer. Erlös: mehr als 1000 Euro.

Die Ausschreibungen für die Mauerarbeiten, Sanitär, Elektro, Gerüst und Stahl sind erfolgt, die Aufträge, sagt Schäfer, blieben in der Schaumburger Region. Die einzelnen Abteilungen im Rathaus haben in der benachbarten Sparkasse räumliches Asyl erhalten, die Akten wurden ausgelagert oder vernichtet. Dabei fand sich, wie bei Umzügen üblich, auch manch Amüsantes: Ein Zweckverbandsgesetz von 1939 hat Schäfer dem Abwasserverband gespendet.

Der genaue Zeitplan steht noch nicht fest, Schäfer muss noch ein paar Architektengespräche führen. Aber am 16. Mai soll im Fachausschuss verkündet werden, wann Schäfer die Barken wieder wegnehmen und den Eintritt in das „neue“ Rathaus freigeben kann. Wer Schäfer und seinen sportlichen Ehrgeiz kennt, tippt auf das Jahresende: Bis dahin ist die Baustelle abgearbeitet.

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