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Bekannte Gesichter

Endrunde bei der Boulemeisterschaft Bekannte Gesichter

Ein bisschen Wehmut liegt in der Luft an diesem Nachmittag im La-Flèche-Park, bei der 19. Endrunde der Obernkirchener Boulemeisterschaft.

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Jürgen Weißbrich (von links), Erhard Vinke, Reiner Kreuter und Andreas Grote holen ihren dritten Titel.

Quelle: rnk

Obernkirchen. Was war das doch für ein Rummel damals, als das Boule-Fieber die Bergstadt erfasste. Mehr als 50 Mannschaften mischten bei der ersten Meisterschaft mit, beim Finale wurden Zelte aufgebaut, und es wurde richtig gefeiert. Beim 19. Finale sind die Spieler unter sich. Nur ab und an bleibt ein Parkbesucher kurz stehen. Während des Endspiels verteilen sich vielleicht 30 Menschen um die Bahn.

Gespielt wird die Endrunde seit zwei Jahren in zwei Gruppen. Das hat den Vorteil, dass jedes Team mindestens zwei Spiele absolvieren darf. Nichts ist ja frustrierender, als nach einer Niederlage im K.o.-Modus sofort ausgeschieden zu sein.

 Einen neuen Stadtmeister wird es auch geben, das steht schon vor dem ersten Wurf fest, denn die Lokale Agenda, die Gelldorfer Handwerker und die Böllerbrüder, die im vergangenen Jahr die Plätze eins bis drei belegt haben, sind im Finale nicht dabei. Gegen 17 Uhr sind es dann aber doch wieder vertraute Gesichter, die im Endspiel stehen.

 Der einfache Spielmodus: Jeder spielt in jeder Gruppe gegen jeden, die beiden Erstplatzierten erreichen das Endspiel, die Gruppenzweiten spielen den Platz drei aus.

 Der SVO 1, immerhin seit 19 Jahren dabei, sichert sich am Ende Rang drei, das Team Kunterbunt wird mit 13:4 geschlagen. Im Endspiel stehen sich „Jaune Blanc“ und die dritte Mannschaft des SVO gegenüber, jedes Team hat schon zweimal den Stadtmeister-Titel gewonnen.

 Zunächst verläuft das Finale ausgeglichen, dann zieht „Jaune Blanc“ davon und gibt die Führung auch nicht mehr ab. 13:8 steht es am Ende. Und kurz vor dem Ende gibt es noch einen kleinen Aufreger: Es geht um die Regeln. Reiner Kreuter von „Jaune Blanc“ befördert das Schweinchen auf die untere Bahn, wo aber kein Team mehr spielt. Darf jetzt weitergemacht werden? Ja, ist man sich nach kurzer Debatte einig, denn theoretisch endet eine Bahn nicht, wenn sie nicht offiziell umrandet ist.

 Jürgen Weißbrich, Reiner Kreuter, Andreas Grote und Erhard Vinke sind zum dritten mal Stadtmeister, und Ulf Spitzer, Andreas Jaschke und Marcus Hohl holen Platz zwei. Als die letzte Kugel geworfen ist, hat Mitorganisator Bernd Adrian auf einmal ein Emaile-Schild in der Hand, „Place de la Pétanque“ ist darauf zu lesen. Ein Geschenk aus Frankreich. Es wird seinen Platz am Brunnen neben der Boulebahn finden, wo auch sonst. rnk

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