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Benefizveranstaltung in der Stiftskirche

Höchst unterhaltsame Stunden in Obernkirchen Benefizveranstaltung in der Stiftskirche

Rund dreieinhalb höchst unterhaltsame Stunden haben die Organisatoren der zugunsten der nepalesischen Erdbebenopfer in der Stiftskirche über die Bühne gehenden Benefiz-Veranstaltung „Künstler für Nepal“ ihren Besuchern geschenkt.

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Die Darbietungen der Schaumburger Märchensänger ziehen in der Stiftskirche mehrere Zugaben nach sich.

Quelle: bus

Obernkirchen. Dreieinhalb Stunden, in denen unter den etwa 250 Gästen kaum ein Moment der Langeweile aufzukeimen vermochte. „Faszinierend, bezaubernd, herrlich“, war im Publikum zu vernehmen. Selbst die halbstündige Pause hielt exzellente (kulinarische) Köstlichkeiten parat.

Das Erdbeben vom 25. April und dessen zahlreiche Nachbeben haben Schätzungen gemäß nicht nur 10000 Menschen das Leben gekostet, sondern auch etwa drei Millionen Kindern, Frauen und Männern das Obdach genommen. Angaben der Vereinten Nationen zufolge sind in dem zu den ärmsten Ländern der Welt zählenden Himalaya-Staat nach wie vor 1,4 Millionen Personen auf Lebensmittelhilfe angewiesen.

Die in der Bergstadt von Gerhard Kirchner angestoßene und von Regina Ackmann, Christine Fischer sowie Beate Josten aufgenommene und weiterentwickelte Hilfsidee kommt SOS-Kinderdörfern in Nepal zugute. Der vor 60 Jahren in München gegründete Verein betreibt dort Notquartiere, in denen Obdachlose versorgt werden sowie medizinische und psychologische Betreuung erfahren.

Außer Kirchner, Ackmann, Fischer und Josten stellten sich während der musikalisch-literarischen Zusammenkunft Jessica Blume, Cornelia Mutzenbecher, Yasuko Ogata, Karen von Storch, Meike Bünte, Andreas Kaesler, Christoph von Storch, Ernst Udo Hartmann, Andreas Bünte, Frank Suchland und Laszlo Gulyas sowie zahlreiche Geschäfte und Lokale in den Dienst der guten Sache. Und – nicht zu vergessen – die Schaumburger Märchensänger. „Wir erleben wunderbare Musik und Lesungen“, so Pastor Willem Meinberg.

Den derzeit häufig auf den Spuren von Wilhelm Buschs Max und Moritz wandelnden Märchensängern wurden im straff gefügten Programm – zu Recht – zwei Auftritte und einige Zugaben erlaubt. Die unter der Leitung von Jessica Blume agierenden und von Laszlo Gulyas am Klavier begleiteten jungen Interpreten kamen mit einer ungemein frohgemuten Stimmung daher. Und stellten munter und ausgelassen unter Beweis, dass „Benefiz“ auch Fröhlichkeit vertragen kann.

Eingedenk des mitreißenden Schwungs der Mädchen und Jungen kann an dieser Stelle auf die Einzelwürdigung der übrigen Darbietungen verzichtet werden. „Wir sind nicht enttäuscht worden“, hielt die den verlängerten Nachmittag moderierende Beate Josten fest. Womit sie auf Mitwirkende und Unterstützer der mit stehenden Ovationen honorierten Veranstaltung gleichermaßen Bezug nahm.  bus

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