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„Boxstaffel“ in Obernkirchen

Ring frei „Boxstaffel“ in Obernkirchen

An Sportvereinen und -angeboten herrscht in der Bergstadt wahrlich kein Mangel. Von Gymnastik, Turnen und Radsport über Fuß- und Handball bis hin zu Judo und etwa Schießsport reicht die Bandbreite.

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Obernkirchen. Klassisches Boxen indes steht hier bislang nirgendwo auf dem Programm – das soll sich ändern. Denn diese Lücke möchte der in Röhrkasten lebende Boxsport-Fan Ralf Schneider schließen. Er will eine „Boxstaffel“ in Obernkirchen gründen.

Am Montag, 7. März, soll es um 16.30 Uhr in der am Kammweg in Obernkirchen gelegenen Grundschul-Turnhalle mit dem Training losgehen, berichtet der 55-Jährige, der in seiner Jugend aktiver Amateurboxer war. Einige Interessenten, die dann mit von der Partie sein wollen, habe er jedenfalls schon – darunter auch zwei syrische Flüchtlinge. Sollten sich indes noch weitere Leute im Alter von zehn Jahren bis „60 plus“ finden, die in diesen Sport einsteigen möchten, sei das umso besser.

Geplant ist, bei entsprechender Resonanz einen eingetragenen Verein namens „Boxstaffel Obernkirchen“ zu gründen, in dem Schneider selbst den Vorsitz übernehmen würde.

Der Verein soll dann auch dem Niedersächsischen Boxsport-Verband beitreten, um nach Aufbau geeigneter Amateurboxer an dessen Wettkampfbetrieb teilnehmen zu können. Zunächst startet die „Boxstaffel Obernkirchen“ indes als reines Breitensport-Angebot in alleiniger Regie von Schneider.

In absehbarer Zeit soll die „Boxstaffel“ dann aber nicht nur einmal wöchentlich montags von 16.30 Uhr bis 18.00 Uhr, sondern zweimal pro Woche trainieren, „wenn denn alle administrativen Hürden genommen sind“. Sprich: Nachdem die Eintragung des Vereins erfolgt ist und seitens der Stadt Obernkirchen zusätzliche Hallenzeiten zur Verfügung gestellt werden.

So oder so: Das Training setzt sich laut Schneider unter anderem aus Aufwärmübungen, Laufeinheiten, Krafttraining, Übungen zur Verbesserung der Schnelligkeit, Techniktraining und Sparring-Boxen zusammen. Zudem werden die Teilnehmer in die Wettkampfbestimmungen des Deutschen Boxsport-Verbandes (DBV) unterwiesen. Und jede Menge Tipps zur gezielten Vorbereitung auf die Amateurboxkämpfe gibt es obendrauf.

Außer zusätzlichen Boxsport-Interessenten, die dann auch dem neuen Verein beitreten, sucht Schneider noch ehrenamtliche Helfer, um mit der „Boxstaffel“ richtig durchzustarten.

Ferner würde er sich freuen, wenn ab und zu auch mal ein paar Ex-Boxer vorbeischauen, die vielleicht ihrerseits eine ehrenamtliche Aufgabe übernehmen möchten. Zu besetzen ist beispielsweise die Position eines Jugendwartes. Und Sponsoren werden ebenfalls gesucht – so etwa, um irgendwann einen „Trainingsring“ anschaffen zu können.

Stichwort Ausstattung: Für den Einstieg in den Boxsport reiche zunächst normale Sportbekleidung, die – zu Preisen ab rund 65 Euro – um ein Paar Boxhandschuhe, Bandagen für die Hände, einen Mundschutz und ein Springseil komplettiert werde, ergänzt er.

Schneider selbst will sich übrigens auch als Trainer und Betreuer für die „Boxstaffel Obernkirchen“ engagieren und dafür demnächst eine Boxtrainer-C-Lizenz erwerben. Für den Start als Breitensport-Angebot sei diese Qualifikation allerdings noch nicht erforderlich, sondern erst dann, wenn es offiziell mit dem Leistungssport beginnt, unterstreicht er.

Ist noch die Frage zu klären: Was fasziniert Schneider am Boxen? „Das ist ganz einfach die schönste Sportart, die es gibt“, sagt der 55-Jährige. Denn Boxen mache „total fit“, stärke das Selbstbewusstsein, verlange ein hohes Maß an Disziplin und fordere die Einhaltung strenger Regeln, weshalb dieser Sport auch der Gewalt- und Drogenprävention diene. mw

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