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CDU: Sporthalle ist tabu

Flüchtlingsunterbringung CDU: Sporthalle ist tabu

Die jüngste Darstellung der Flüchtlingsunterbringung in Obernkirchen hat die CDU-Fraktion überrascht. „Auch wenn der Bürgermeister eigentlich ein differenziertes Bild entwirft, kommt der Bericht bei der Bevölkerung respektive den Betroffenen nicht angstfrei an“, meint Horst Sassenberg.

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Horst Sassenberg.

Quelle: pr.

Obernkirchen. Es wirke so, als ob alle Turnhallen, das ehemalige Aldi-Gebäude und das jbf-Centrum bald benötigt würden. Der CDU-Fraktionschef: „In den letzten politischen Sitzungen des Jahres 2015 war von aktuellen dramatischen Unterbringungsproblemen nicht die Rede. Der akquirierte Wohnraum für die dezentrale Unterbringung, die unsere Fraktion als integrationsfördernd voll unterstützt, wurde als sehr erfolgreich dargestellt.“ Das sei auch tatsächlich so, denn es gebe in Obernkirchen erkennbar mehr Unterbringungsmöglichkeiten in Privatquartieren als Flüchtlinge.

Sassenberg macht folgende Rechnung auf: „Bei einer gleichmäßigen Verteilung im Landkreis Schaumburg müsste Obernkirchen zurzeit 120 bis 130 Personen aufnehmen. Erkennbar mehr Plätze sind in Wohnungen vorhanden.“ Die Unions-Fraktion werde beantragen, dass der zuständige Fachausschuss und der Rat mit zu beteiligen sind, wenn darüber hinaus Extremmaßnahmen erforderlich sein sollten. „Das ist dann kein Geschäft der laufenden Verwaltung mehr. Die Grundschulsporthalle ist ein Tabu“, sagt Sassenberg.

Die verständlichen Reaktionen beziehungsweise Befürchtungen der Sportler in den Vereinen und der Eltern und Kinder in der Grundschule müssten verstanden und ernst genommen werden. Es gebe noch so viele Unterbringungsmöglichkeiten, dass den Vereinssportlern wie auch den Betroffenen der Grundschule „mit Zuversicht“ gesagt werden sollte: Ihr werdet nicht betroffen sein.

„Die CDU-Fraktion“, so Sassenberg, „befürchtet sonst, dass die Akzeptanz der Flüchtlinge in der Bevölkerung noch mehr sinkt.“ Die hoch anzurechnende freiwillige und ehrenamtliche Betreuung der Flüchtlinge durch Bürger sei aber notwendig, wenn die Integration gelingen soll. tw

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