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CDU drückt aufs Gas: Wo bleibt das Lernlicht?

Obernkirchen / Grundschule CDU drückt aufs Gas: Wo bleibt das Lernlicht?

Die Christdemokraten im Stadtrat machen Druck: Das von ihnen bereits vor mehr als einem Jahr beantragte „Lernlicht“ für die Grundschule am Kammweg soll endlich kommen. Allen voran Andreas Hofmann drückt aufs Gaspedal, damit das Licht noch in den Sommerferien 2015 installiert werden kann. Er sorgt sich darum, dass Fristen für Zuschüsse verstreichen können.

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Thomas Edison in seinem Labor (1901). Was würde der Lampen-Pionier und Glühbirnen-Erfinder wohl heute zum revolutionären Lernlicht sagen?

Quelle: pr.

Obernkirchen. Seinen Unmut und denjenigen der Fraktion hat die Führungsetage des Rathauses bereits während des jüngsten Treffens der Bildungs- und Kulturpolitiker um Ausschusschefin Beate Krantz zu spüren bekommen. Jetzt hat Martin Schulze-Elvert nachgelegt. Sein Antrag: Im Sinne der Haushaltskonsolidierung soll das Projekt Lernlicht kurzfristig durch die Gremien gereicht werden. Darüber hinaus sollen im Stadtetat noch für das Jahr 2015 entsprechende Gelder eingestellt werden. Zudem soll das Rathaus den Förderantrag vorbereiten und einreichen.  

 Vorgeschichte: Die CDU-Fraktion hatte am 28. Oktober 2013 beantragt, das alte Beleuchtungssystem in der Grundschule durch eine moderne, innovative Beleuchtungslösung zu ersetzen, um die Lern-  und Lehrbedingungen zu optimieren.  „Eine optimale Beleuchtung hilft unseren Schülern im Schulalltag, kann die Lern- und Arbeitsatmosphäre positiv beeinflussen, zur Verbesserung der Konzentrationsfähigkeit und Aufmerksamkeitsdauer führen sowie der Nachhaltigkeit und Energieeffizienz dienen“, erinnert Schulze-Elvert. Sprach’s und beantragte, die Grundschule mit diesem oder einem ähnlichen dynamischen und „intelligenten“ Modell auszustatten.  

 Die Bildungs- und Kulturpolitiker der CDU hatten den Antrag am 6. Januar im Fachausschuss begründet, mit einer Präsentation versehen und umfassend vorgestellt. Daraufhin hatte der Fachausschuss einstimmig empfohlen: „Aus pädagogischen Gründen ist die Lichtanlage der Grundschule gemäß dem Antrag der CDU-Stadtratsfraktion zu überplanen.“ Der Antrag wurde zur weiteren Beratung in die Fraktionen verwiesen.  

 Am 22. Mai berichtete Grundschulleiter Arnulf Buch über die Problematik der Beleuchtung und die Lärmsituation innerhalb der unterschiedlichen Schulgebäude. Fazit: Diese Bereiche sind grundsätzlich zu überdenken und verbesserungswürdig. Sie beinhalten aber zusätzlich notwendige Baumaßnahmen. Erste Untersuchungen folgten.  

 Bürgermeister Oliver Schäfer gab am 1. September eine Einleitung zum Thema „Beleuchtungskonzeption Grundschule“. Die Firma WWE war seitens der Verwaltung mit der Planung der Sanierung der Beleuchtungstechnik beauftragt worden – und trug das Beleuchtungskonzept Grundschule vor. Schulze-Elvert: „Seitens der Versammlung wurde eine Sanierung der Beleuchtung mittels LED-Technik favorisiert. Denn die Variante mit LED sowie mit Präsensmeldern mit tageslichtabhängiger Regelung ist am wirtschaftlichsten.“ Die Investitionskosten dieser Variante wurden mit 67931 Euro veranschlagt – Förderung bereits abgezogen. Darüber hinaus soll modernes (Lern-)Licht aber auch dazu beitragen, die Energiekosten in Grundschule, Sporthalle und Kitas deutlich zu senken – im Idealfall um bis zu 75 Prozent. „Konkret würde diese Maßnahme zu Einsparungen von 4902 Euro im Jahr führen“, rechnen die Christdemokraten.

 Es wurde empfohlen, einen Beschluss zu fassen und im Januar den Förderantrag zu stellen. Mit einer Bewilligung sei ab April 2015 zu rechnen, sodass der Baubeginn noch in den Sommerferien (ab 23. Juli 2015) liegen  könnte.  tw

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