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Damit sie nicht im Proberaum versauern

„Mampf & Mucke“ gibt jungen Musikern eine Auftrittschance Damit sie nicht im Proberaum versauern

Ein Preis, zwei Gerichte, drei Organisatoren und vier Live-Musik-Acts – das sind die Eckdaten des Events „Mampf & Mucke“, das am Sonnabend in der Schank- und Speisewirtschaft „Pfeffer & Salz“ auf dem Programm gestanden hat.

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Das „RockWerk“-Team Kai Bredthauer (v. l.), Sandra Walschek und Matthias Schulz.

Quelle: wk

OBERNKIRCHEN.. Ausgerichtet wurde der kulinarische Konzertabend von dem Non-Profit-Projekt „RockWerk“, das die drei Schaumburger Kai Bredthauer, Sandra Walschek und Matthias Schulz in diesem Jahr aus der Taufe gehobenen haben.

Die Idee hinter „RockWerk“ ist, insbesondere lokale Bands und Musiker miteinander zu vernetzen, ihnen Auftrittsmöglichkeiten zu bieten, und die heimische Musikszene im Schaumburger Land in Schwung zu bringen, erklärte Bredthauer. Viele dieser talentierten Künstler würden nämlich „in ihrem Proberaum versauern“, weil sie nicht wissen, wie man einen Gig einspielt.

Im Fall von „Mampf & Mucke“ lief das so, dass Oliver Hering, der Wirt des Gastronomiebetriebes, dem „RockWerk“-Team vorgeschlagen hatte, dass die drei doch mal einen Konzertabend im „Pfeffer & Salz“ organisieren könnten. Der Gedanke fiel auf fruchtbaren Boden. Gemeinsam konzipierte man das jetzige Event, für das Bredthauer und Co. allerdings durchweg konzerterfahrene Musiker besorgten und Hering für die Verköstigung der Besucher verantwortlich zeichnete. Die Anzahl von rund 50 Gästen bewertete Bredthauer als Erfolg, zumal das Lokal damit schon gut gefüllt sei.

Den musikalischen Auftakt bei „Mampf & Mucke“ machte der Bückeburger Robin Serkowski (Gitarre, Gesang), der Rockklassiker von Jimi Hendrix, Pink Floyd und Procol Harum intonierte. Lyrryt Hookord alias Thomas Milke (Gitarre, Gesang) präsentierte anschließend eigene Songs der Kategorie Singer/Songwriter-Pop, in denen er sich Gedanken über die Weite des Universums machte und von Liebe und Herz-Schmerz erzählte.

Im fliegenden Wechsel trat dann die Band Queen of Smoke auf, die „bluesorientierten Hardrock mit modernen Metall-Einflüssen“ im Gepäck hatten. Allesamt ebenfalls eigene Kompositionen, wie Frontmann Konstantin „Konny“ Löwen (Gesang) verriet. Ergänzt um den Hinweis, dass die an sich „kernigen Stücke diesmal bluesiger angehaucht“ seien, da dies besser zu der von den Organisatoren für alle Musik-Acts ausgegebenen „Unplugged“-Vorgabe passe. Zum Einsatz kamen an dem Abend also ausschließlich akustische, nicht jedoch elektrisch verstärkte Instrumente.

Zu guter Letzt spielte dann noch die Band „Linc Van Johnson & The Dusters“ auf. Dabei handelt es sich um eine aus Oldenburg stammende Kombo, die sich der Stilrichtung „Folk’n’Roll“ verschrieben hat. Oder wie es deren Frontmann Linc Van Johnson (Gitarre, Gesang) mit anderen Worten formulierte: „Es ist eine Mischung aus Folk, Rock’n’Roll und Country.“ Dabei gaben die vier Musiker sowohl selbst geschriebene Songs als auch Hits von Johnny Cash, Elvis Presley und Chuck Ragan zum Besten. wk

 

 Weitere Informationen zum Projekt „RockWerk“ gibt es bei Sandra Walschek per E-Mail an anfrage@sandrawalschek.de.

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