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„Dance2u“: Organisation als große Herausforderung

Obernkirchen / Wettbewerb „Dance2u“: Organisation als große Herausforderung

Der Countdown läuft: Nur noch wenige Stunden, dann beginnt mit dem Wettbewerb „Dance2u“ das wohl größte Tanzspektakel, das die Bergstadt bislang gesehen hat. In der Kreissporthalle am Kammweg kämpfen an diesem Wochenende mehr als 70 Tanzformationen mit fetzigen Choreografien in den Kategorien Hip-Hop, Modern, Jazz- sowie Street- und Video-Clip-Dance um einen der vorderen Plätze.

Obernkirchen. Die 800 Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene erwarten nicht nur eine perfekte Organisation, sondern müssen auch beköstigt und beherbergt werden. Da überrascht es nicht, dass die Planung dieses Events für den MTV Obernkirchen, der die „Dance2u“-Ausgabe in Kooperation mit der Niedersächsischen Turnerjugend (NTJ) ausrichtet, eine echte Herausforderung gewesen ist.

„Bereits im Januar haben wir mit den Vorbereitungen angefangen“, erzählt Marc Schöne, der als Trainer der MTV-Streetdance-Sparte zusammen mit dem MTV-Vorsitzenden Franz Güldenberg die Hauptlast der Organisation schultert. So mussten der gesamte Wettkampfablauf geplant, Musik- und Beleuchtungsanlagen besorgt sowie Vereinsmitglieder für „Flitzdienste“ geworben werden. Letztere sorgen dafür, dass die Urteile der von der NTJ verpflichteten externen Jury schnell ins Wertungsbüro gelangen.

Außerdem galt es, Massenunterkünfte für die Übernachtung der Tänzer und Tänzerinnen zu finden. Und nachdem die Wahl auf das Schulzentrum Am Ochsenbruch sowie die Grundschule nebst Grundschulturnhalle gefallen war, mussten noch die behördlichen Genehmigungen eingeholt werden. Dabei sei der Brandschutz „ein sehr großes Thema“ gewesen, betont der Ehrenamtliche. So habe man nach den Ortsbesichtigungen die Auflage erhalten, an beiden Standorten nachts hell ausgeleuchtete „Sammelplätze“ in sicherem Abstand zu den Gebäuden einzurichten, die die in diesen Gebäuden übernachtenden Wettbewerbsteilnehmer und deren Betreuer im Falle eines Brandes aufsuchen sollen. Zudem habe man die dorthin führenden und selbstverständlich freizuhaltenden Fluchtwege ausschildern müssen. Eine nächtliche Aufsichtsperson pro Standort sei ebenfalls verlangt worden.

Und nicht nur bei der Einteilung der Schlafräume, auch bei der Planung des vom Obernkirchener „Restaurant am Sonnenbrink“ übernommenen Caterings kam laut Schöne erschwerend hinzu, dass die Organisatoren anfangs von allenfalls 600 Teilnehmern ausgegangen waren, nach und nach aber immer mehr Anmeldungen eintrudelten, bis schließlich die endgültige Teilnehmerzahl bekannt war.

In der Praxis läuft die Beköstigung der Tanzgruppen übrigens so ab, dass in einem am Kammweg aufgestellten, bis zu 300 Personen Platz bietenden Verpflegungszelt am Samstag Frühstück, Mittagessen und Abendbrot und am Sonntag noch ein Frühstück ausgegeben werden. Über dieses interne Catering hinaus gibt es außerhalb dieses Zeltes diverse, auch für die Versorgung der erwarteten Zuschauer gedachte Verkaufsstände mit Bockwurst, Brezeln und Pizza sowie Kaffee und Kuchen (jeweils betrieben vom MTV) respektive mit Bratwurst und Pommesfrites (Freiwillige Feuerwehr Obernkirchen). Mittels der bereits am Freitag geöffneten Verkaufsstände werden zudem jene Wettbewerbsteilnehmer und Betreuer mit Essen versorgt, die am Vortag des Events angereist sind.

„Die letzten sechs Wochen waren heftig“, resümiert Marc Schöne. Nach der Arbeit sei er fast nur noch unterwegs gewesen, habe zahlreiche Telefonate geführt und E-Mails abgearbeitet, um noch wichtige Dinge zu klären. Dennoch würde er diese Mühe jederzeit wieder auf sich nehmen, betont der MTV-Trainer. Denn zum einen organisiere er gerne, zum anderen habe es ihm „einen Riesenspaß gemacht, das alles zu koordinieren“. Zumal da er hierbei ja auch viel Unterstützung seitens der von ihm geleiteten Streetdance-Sparte erhalten habe, fügt er hinzu.  wk

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