Volltextsuche über das Angebot:

8 ° / 7 ° Regenschauer

Navigation:
Das Abwechslungsreichste, was der Sport zu bieten hat

Obernkirchen / Ausbildung Das Abwechslungsreichste, was der Sport zu bieten hat

„Golf ist das Abwechslungsreichste, was man sich im Sportbereich vorstellen kann“, sagt Nils Wömpner. Auf die Beherrschung der spielerischen Technik und körperliche Fitness kommt es dabei ebenso an, wie auf ein gutes räumliches Sehen und die Fähigkeit, sich über einen langen Zeitraum immer wieder aufs Neue voll und ganz auf den nächsten Schlag zu konzentrieren. Zudem ist man bei der Ausübung dieses Sportes immer draußen an der frischen Luft unterwegs.

Voriger Artikel
Vierbettzimmer zeitgemäß?
Nächster Artikel
„Der Bedarf an ambulanter Pflege – das ist die Zukunft“

Nils Wömpner (links) als angehender Golflehrer.

Quelle: wk

Obernkirchen (wk). Und genau wegen dieser Argumente absolviert der 25-jährige Bad Eilsener seit März diesen Jahres eine Ausbildung zum professionellen Golflehrer bei dem in Obernkirchen ansässigen Golfclub Schaumburg, dem er seit dem Jahr 2000 angehört.

Um die von der „Professional Golfers Association (PGA)“ konzipierte dreijährige Ausbildung antreten zu können, musste Wömpner zwar die von dieser Organisation festgelegten Zugangsvoraussetzungen erfüllen, vor große Probleme stellte ihn dies allerdings nicht: Auf das nachzuweisende Handicap von 6,4 oder besser hatte er sich bereits seit Langem heruntergespielt und konnte daher mit einem Handicap von 5,1 aufwarten. Und das im vergangenen Jahr absolvierte vierwöchige Praktikum beim Sylter Golfclub Budersand war auch nur eine Formsache, wenngleich eine recht interessante.

Eine noch zu meisternde Herausforderung stellt dagegen der „Playing Ability Test“ dar, ein viermal jährlich ausgerichtetes Golfturnier für PGA-Azubis, das Wömpner (aktuelles Handicap 0) als Voraussetzung für die Zulassung zu seiner in drei Jahren anstehenden Abschlussprüfung bestehen muss.

Die Schwierigkeit bei diesem Turnier liegt darin, dass die Teilnehmer eine 18-Loch-Golfanlage zweimal bespielen müssen, dafür aber insgesamt nicht mehr als zwölf Schläge über Par benötigen dürfen, erklärt er. Also pro Durchgang im Schnitt nicht mehr als sechs Schläge über der auf der jeweiligen Platzarchitektur basierenden Sollvorgabe, die zum Beispiel im Fall des Obernkirchener Golfplatzes bei insgesamt 71 Schlägen liegt.

Obwohl die Ausbildung zum „Fully qualifyed golf professional“, wie der Golflehrerberuf im Fachjargon genannt wird, kein staatlich anerkannter Lehrberuf ist, erhält Wömpner, der nach seinem Abitur zunächst eine Lehre zum Groß- und Außenhandelskaufmann abgeschlossen hat, trotzdem eine monatliche Ausbildungsvergütung vom Golfclub Schaumburg. Als sein Ausbilder fungiert Adrian Powell, der Chef-Golflehrer des Vereins.

Voriger Artikel
Nächster Artikel

Möchten Sie uns zu diesem Artikel Ihre Meinung sagen? Dann schicken Sie uns einen Leserbrief.

Leserbrief schreiben

Online suchen, Angebot finden, einkaufen gehen: Das steckt in Kurzform hinter „Kauf hier – lokal & digital“. Eine Auswahl aktueller und preislich besonders attraktiver Produkte finden Interessierte stets auf unserer Homepage... mehr

Eine gute Tradition findet regelmäßig ihre Fortsetzung – die „Aktion Weihnachtshilfe“. In der Vorweihnachtszeit rufen die Schaumburger Nachrichten unter dem Motto „Schaumburger helfen Schaumburgern“ jedes Jahr zu Spenden für bedürftige Menschen im Landkreis auf. mehr

Schaumburg