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Das Freibad wird umgebaut

Helfer bringen Obernkirchener Sonnenbrinkbad auf Vordermann Das Freibad wird umgebaut

Wer am Sonntag, 1. Februar, ab 14 Uhr zur Eiswette kommt, kann sich selbst ein Bild davon machen: Das Sonnenbrinkbad in Obernkirchen ist im Inneren derzeit eine Baustelle. Dort, wo sich noch vor Kurzem Aufsicht, Sanitätsbereich und Büro befunden haben, soll bis zum Beginn der Freibadesaison 2015 eine Automaten-Cafeteria entstehen; gleichzeitig wird der Föhnbereich neu gestaltet.

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„Ich hab das Kabel“: Björn Ernst (links) und Jochen Freund bauen im Bereich der künftigen Automaten-Cafeteria die Elektrik zurück.

Quelle: tw

Obernkirchen. Mit der aktuellen Baumaßnahme wollen Förderverein und Genossenschaft gleich zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen. Zum einen soll die Aufenthaltsqualität für Badegäste nochmals spürbar verbessert werden; zum anderen – und wenigstens ebenso wichtig – will sich das Sonnenbrinkbad durch den Verkauf von Heißgetränken und Süßigkeiten eine zusätzliche Einnahmequelle erschließen. Letzteres ist nötig, um auch bei verregneten Sommern und damit einher gehenden sinkenden Besucherzahlen die Zukunft der Einrichtung sichern zu können.

 „Derzeit sind bis zu sechs Ehrenamtliche, darunter auch Schwimm- und Sportfreunde sowie DLRG-Mitglieder, bei der Arbeit“, berichtet Andreas Pröpper. Der Organisationsleiter Sonnenbrinkbad: „Sie haben Wände entfernt, Lichtschächte weggenommen und gekürzt, Bodenfliesen entfernt und die Elektrik zurückgebaut.“ Zur Seite stehen sollen ihnen in Kürze heimische Handwerker; deren Betriebe wollen ihre Arbeitskraft teils zum Selbstkostenpreis, teils sogar unentgeltlich einbringen.

 Darüber hinaus hegt Robert Rammelsberg, Chef des Fördervereins, aber auch die Hoffnung, dass selbst Helfer aus den nicht Wassersport treibenden Vereinen der Bergstadt beim Umbau ehrenamtlich mithelfen werden, denn: „Seit der Barbarossafest-Premiere“, so der Obernkirchner zuversichtlich, „sind die Vereine spürbar näher zusammen gerückt.“

 „Die Idee einer Automaten-Cafeteria ist bereits mehr als zehn Jahre alt“, erinnert Rammelsberg. Neu aufgelebt sei sie indes, als die Ehrenamtlichen während der jüngsten Badesaison begonnen hatten, Kaffee an Frühschwimmer auszuschenken. „Da“, sagt der Chef des Fördervereins, „haben wir gemerkt: Der Bedarf ist da.“

 Die künftige Automaten-Cafeteria, liebevoll „Lounge“ genannt, soll eine Größe von 24 Quadratmetern haben und mit Bistrotischen und -stühlen bestückt werden. Sobald Geld dafür verfügbar ist, soll sie zwei Automaten erhalten, aus denen Badegäste außer diversen Heiß- und Kaltgetränken auch Süßwaren ziehen können. Während der Aufsichts- und der Sanitätsbereich in den Baukörper neu integriert werden, bleibt das bisherige Büro weg. Pröpper: „Der neue Föhnbereich wird drei Spiegel und ein großes Waschbecken bekommen. Außer den Anschlüssen für Privatföhne installieren wir zwei moderne Profigeräte, die in der Höhe verstellbar sind.“

 Zwar ist die derzeitige Baustelle für Sonnenbrink-Verhältnisse groß, teuer jedoch soll sie eher nicht werden. „Wir haben noch einen größeren Bestand an Fliesen im Keller, den wir für die ‚Lounge‘ verwenden wollen“, sagt Pröpper.

 Ganz wichtig, weil von vielen Nutzern des Freibades missverstanden: „Der aktuelle Einbau der Automaten-Cafeteria und des neuen Föhnbereichs wird ausdrücklich nicht mit den Spendengeldern finanziert, die wir derzeit für die Neubeschaffung eines Kassenautomaten erbeten“, betont Rammelsberg. Wie berichtet, hatte der Alte unversehens seinen Geist aufgegeben. Ein Ersatzgerät kostet 18000 Euro. „Bislang“, bedauert Rammelsberg, „sind aber erst 7000 Euro eingegangen.“ Anders ausgedrückt: Es fehlen noch 11000 Euro – mehr als die Hälfte. Daher sollen gleich nach der Eiswette zwei neue Geberkampagnen gestartet werden.

 Wenn Sonntag, 1. Februar, ab 14 Uhr im Freibad die Eiswette steigt, können sich Besucher auch die Baustelle für die Automaten-Cafeteria ansehen; an der Wand hängen die Baupläne aus. tw

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