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Das Lebenselixier

Wein, Obst und Gemüse für Antonio Corbisiero Das Lebenselixier

Dass Antonio Corbisiero der größte Weinbauer der Bergstadt ist, darüber haben wir schon mehrfach in unserer Zeitung berichtet. Seine Weinreben sind aber nicht die einzige gärtnerische Leidenschaft, der sich Corbisiero widmet. Darüber hinaus ist er vielmehr auch ein Hobby-Obst- und Gemüsegärtner.

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 Sogar ein Zitronenbäumchen, das schon einige reife Früchte trägt, hat der 80-Jährige in seinem Garten.

Quelle: wk

OBERNKIRCHEN. Es ist ja auch beachtlich, was der gebürtige Italiener alljährlich unter den hiesigen klimatischen Bedingungen an Erträgen aus seinem Hausgarten herausholt. Allein 2016 hatte er, so berichtet der 80-Jährige stolz, mehr als 240 Kilogramm an Weintrauben geerntet, die er dann zu knapp 200 Litern Wein der Rebsorten „Weißer Chardonnay“, „Fragola“, „Nostrale“ und „Muskateller“ verarbeitet hat.

  Wie bei dem Weintrauben-Thema kann „Antonio“ zu praktisch allen in seinem Hausgarten angebauten und geernteten Obst- und Gemüsesorten mit konkreten Mengen- und Ertragsangaben aufwarten. Und wenn er beispielsweise berichtet, dass er in diesem Jahr sage und schreibe rund 150 Tomatenpflanzen (16 verschiedene Sorten) pflegt, dann strahlen seine Augen; ebenso, wenn es um die circa 50 Kürbispflanzen und all die anderen kleinen und großen Nutzpflanzen in seinem Garten geht.

Rezepte zu jedem Produkt

 Da der Obst- und Gemüseanbau letztlich aber nur Sinn macht, wenn die aus dem eigenen Garten stammenden Erzeugnisse auch gegessen werden, kann Corbisiero überdies zu jedem Anbauprodukt sofort ein paar Rezepte aus dem Ärmel ziehen.

 Dass seine Weine vorzüglich schmecken, sagt nicht nur Corbisiero selbst, diese Rückmeldung hat er auch schon aus seinem Freundes- und Bekanntenkreis erhalten. Und vielleicht war es sogar jemand aus diesem Kreis, der einen im vergangenen Jahr erschienenen Bericht über Corbisieros Weinbau-Hobby in einem sozialen Netzwerk im Internet gepostet hat. Dieser wurde unter anderem von einem in Dortmund ansässigen Unternehmer gelesen, der sich selbst bei Corbisiero zur Weinverkostung einlud. Und weil der „Vino“ so mundete, wollte der Unternehmer gleich um die 40 Flaschen erwerben. Woraufhin Corbisiero jedoch abwiegelte, dass er seinen Wein lieber selbst trinke.

100 Euro für sechs Flaschen

 Da der Dortmunder aber nun mal da war, fasste sich Corbisiero ein Herz und bot dem Gast zumindest sechs Flaschen Wein zu je fünf Euro an. Ein Schnäppchen, muss der Unternehmer wohl gedacht haben, denn anstatt 30 Euro legte dieser Hundert auf den Tisch. Corbisiero wiederum, völlig verdutzt angesichts dieser Würdigung seines Weines, wollte sich da natürlich nicht lumpen lassen und gab dem Gast dafür vier Flaschen obendrauf.

 Während der 80-Jährige diese Begebenheit erzählt, muss er selbst schmunzeln. Sein Hobby unter monetären Gesichtspunkten zu betreiben und seine Weine auch an andere Leute zu verkaufen, komme für ihn aber definitiv nicht infrage, betont er, und fügt scherzend hinzu: „Sonst kommt noch das Finanzamt und will Geld von mir haben!“  wk

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