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Das Schild zeigt den Weg

Waldkindergarten in Obernkirchen Das Schild zeigt den Weg

Laurenz, Stella und Leni haben an diesem Morgen eine ganz besondere Aufgabe. Im Beisein von Obernkirchens Bürgermeister Oliver Schäfer und Heidemarie Hanauske, Kreis-Geschäftsführerin der Arbeiterwohlfahrt (Awo), sollen sie das Schild „einweihen“, auf dem der Name ihres Waldkindergartens zu lesen ist.

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Die „Waldkinder“ Stella (von links), Leni und Laurenz sitzen unter dem neuen Schild, welches auf ihren Kindergarten hinter dem Sonnenbrinkbad hinweist.

Quelle: mig

OBERNKIRCHEN. „Das sieht gut aus“, meint Laurenz großzügig. Das Schild sei „sehr schön.“ Und gerade. Ob die Kinder wissen, was die drei Eulen zu bedeuten haben? Leni ist entrüstet. Na klar, wüssten sie das. „Das hat damit zu tun, weil wir im Uhlenbruchtal sind“, erzählt sie. Und das kleine Mädchen ergänzt: Uhlen, das seien Eulen.

Tatsächlich bezieht sich der Name des neuen Kindergartens auf das sogenannte „Uhlenbruchtal“ (Eulenbruchtal) hinter dem Sonnenbrinkbad in Obernkirchen. Träger ist die Awo Schaumburg, das Gelände wird von der Stadt Obernkirchen zur Verfügung gestellt. Als Unterkunft dient eine beheizbare Hütte, die aus massivem Sandstein gebaut ist.

Weil lange nicht genau feststand, wann der Kindergarten öffnen würde, besteht die Gruppe aktuell nur aus drei Kindern. Dass aber wird sich im nächsten Jahr ändern – schon jetzt seien reichlich Voranmeldungen für das kommende Jahr „eingetrudelt“, sagt Einrichtungsleiterin Sandra Zapke. Das Interesse, so Zapke weiter, sei groß.

Viel Natur

Im Uhlenbruchtal können bis zu 15 Kinder im Alter von drei bis sechs Jahren betreut werden. Drei Mitarbeiterinnen kümmern sich um die Jungen und Mädchen – die Betreuungszeit beträgt von Montag bis Freitag bis zu fünf Stunden am Vormittag.

Was diesen Kindergarten von anderen unterscheidet? „Vor allem, dass wir viel in der Natur, im Wald sind“, sagt Zapke. Das stärke das Immunsystem und das Orientierungsvermögen der Kinder. Außerdem sei die Bewegung im Wald gut für die Motorik.

Außerdem gibt es im Waldkindergarten kein vorgefertigtes Spielzeug. „Die Kinder beschäftigen sich mit Dingen aus der Natur“, sagt die Leiterin. „Nur so komme ihre Phantasie so richtig zum Tragen.“

Überhaupt nimmt das „Freispiel“ im Waldkindergarten einen großen Raum ein. „Bei Spaziergängen oder beim Spiel rund ums Haus sollten Kinder Natur mit allen Sinnen wahrnehmen“, sagt Zapke. Dazu kommt die Möglichkeit zum Selberforschen in der Natur, zum Beispiel bei unterschiedlichsten Projekten, die regelmäßig angeboten werden. mig

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