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Das Schlüpfen der Piepmätze

Vehlen / Kindergarten Das Schlüpfen der Piepmätze

Ungeduldig sind die Jungen und Mädchen in kleinen Gruppen in ihren Räumen gestanden. „Wann kommen die Eier?“ Diese Frage war mehrfach zu hören. Aber die Wartezeit war schnell vorüber. Die Eier waren nämlich schon da und mit ihnen Wilhelm und Marco Struckmann mit einer Brutmaschine.

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Wilhelm Struckmann schildert den Kindern, was sich in den nächsten Wochen in der Brutmaschine ereignen wird. © sig

Vehlen (sig). Die beiden Züchter hatten mit dem Kindergarten das Aufstellen der Brutanlage vereinbart und sie mit 25 Eiern bestückt. Zu Beginn der Aktion erläuterten die beiden Experten den Jungen und Mädchen, anhand eines Posters, was sich in den nächsten Wochen in der Anlage ereignet, bis schließlich die ersten Küken schlüpfen.

Zunächst durchleuchtete Wilhelm Struckmann alle mitgebrachten Eier, in denen zu diesem Zeitpunkt kein Zeichen eines werdenden Lebens zu entdecken war. Dann informierte der Chef der Obernkirchener Geflügelzüchter die Kinder und ihre Betreuerinnen darüber, dass die Eier täglich zweimal gedreht werden müssen, Das macht eine brütende Henne sonst mit ihrem Schnabel; in diesem Fall muss es von Menschenhand erfolgen.

An den Wochentagen werden diese Aufgabe die Kinder unter Aufsicht jeweils einmal übernehmen, und für die zweite Aktion sind die Züchter zuständig. Es kann etwa drei Wochen dauern, bis bei einer vorgegebenen Temperatur von 37,8 Grad, die sich auch unter den Fittichen der Henne ergeben würde, das erste Küken schlüpft.

Wilhelm Struckmann erklärte seinen kleinen Zuhörern, dass sich anfangs im Eigelb ein kleiner Fleck bildet, der Keim für ein neues Huhn. Das bereits nach zwei Wochen ausgebildete Küken trinkt das Eiweiß und ernährt sich vom Eigelb. Es erhält den ersten zarten Flaum. Und wenn es ihm schließlich zu eng wird, durchbohrt es mit dem Schnabel die Schale und erblickt das Licht der Welt.

Anders als der Mensch kann dieses kleine Geschöpf sofort laufen, piepen und auch Nahrung picken. Struckmann: „Das wird für die Kinder der spannendste Augenblick sein, wenn die Küken geschlüpft sind und wenn wir sie füttern werden.“

Dieser Nachwuchs, der zur Rasse der Zwergwyandotten gehört, hat seinen ersten großen Auftritt am 15. Mai beim Bauerntag in Bad Eilsen. Dort werden die Piepmätze zusammen mit ausgewachsenen Hennen und Hähnen ausgestellt.

Am Informationsstand der Obernkirchener Züchter können die Besucher auch an einem Quiz teilnehmen, bei dem es lohnende Preise zu gewinnen gibt.

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