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Das Ziel: „Mit wenigen Mitteln viel erreichen“

Obernkirchen / Schulförderverein Das Ziel: „Mit wenigen Mitteln viel erreichen“

Auf der Hauptversammlung verzeichnete die Tagesordnung als letzten Punkt einen Vorschlag des Vorsitzenden: Der Schulförderverein solle sich auflösen. Das wollte Stefanie Kirsch nicht zulassen, sie stellte sich zur Wahl und wurde neue Vorsitzende eines Vereins, der zurzeit 190 Mitglieder aufweist. Und viel Arbeit vor sich hat, denn das Problem ist dies: Der Schulträger stellt ein Haus und ein Gebäude – und das war es dann auch.

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Da ist noch viel Platz: Auch auf dem Schulhof am Ochsenbruch herrscht gähnende Leere, Thomas Dulkis, Stefanie Kirsch, Thorsten Reinecke, Susanne Eggert und Arnulf Buch wollen als neuer Vorstand den Schulförderverein zu neuem Leben erwecken. © rnk/pr

Obernkirchen (rnk). Schon seit 1968 existiert in der Bergstadt der Schulförderverein, der in den vergangenen Jahren ein bisschen vor sich hin dümpelte. Dabei ist seine Arbeit heute wichtiger denn je, erklärt Stefanie Kirsch: Durch Etatkürzungen wird der Förderverein immer stärker in Anspruch genommen. Alle Mittel, die der Verein verteilt, werden anteilig den Obernkirchener Schulen zur Verfügung gestellt. Also nicht nur der Grundschule, sondern auch dem Schulzentrum Ochsenbruch und der IGS.

In den zurückliegenden zehn Jahren lagen die Ausgaben bei rund 40.000 Euro, außerdem werden von Jahr zu Jahr für bis zu 6000 Euro Lehrmittel angeschafft, um die Schulen zu unterstützten, erklären Stefanie Kirsch und Susanne Eggert auf dem Außengelände der IGS. Und verweisen auf einen offensichtlichen Mangel: Außer einem Klettergerüst, das aber wohl nur von den Schülern der unteren Klassenstufen genutzt wird, und einer Tischtennisplatte gibt es keinerlei Möglichkeiten für die Schüler, sich in einer Pause oder während einer Freistunde zu bewegen.

Vonseiten der IGS und der Haupt- und Realschule, so erklärt Rektor Thorsten Reinecke, habe der Förderverein in den vergangenen Jahren insbesondere in den folgenden Bereichen die Schule unterstützt: bei der Durchführung besonderer sozialpädagogischer und anderer Projekte (wie etwa „klasse Klasse“) mit externer Begleitung, dafür gab es etwa 1500 Euro im Jahr; die Unterstützung des Litauen-Austauschs mit rund 1000 Euro und bei der Finanzierung des Schülerbuchs mit rund 500 Euro.

Auf den Elternabenden, auf öffentlichen Festen wollen die Mitglieder des Schulfördervereins jetzt verstärkt um Mitglieder werben. „15 Euro Jahresbeitrag sind nicht viel“, rechnen Stefanie Kirsch und Susanne Eggert vor, „aber wenn das 100 Menschen zahlen, ist das schon eine Summe, mit der wir helfen können.“ Generell gelte: Mit wenig viel bewirken.

Dafür haben sie auch einen neuen Flyer auflegen lassen, der aufzählt, wo der Förderverein in der Vergangenheit geholfen hat: Musikinstrumente, Musikanlage, Mikroskope, Wetterstation, Sonderwerkzeuge für den Werkunterricht, Übungsmaterial, Software, Außenspielgeräte, Camcorder, Material für die Projektwochen – es ist eine lange Liste. In den letzten Jahren wurde regelmäßig auch die immer wichtiger werdende Schulsozialarbeit mit Mitteln vom Förderverein unterstützt. Der Schulförderverein möchte, dass diese Liste demnächst noch ein wenig länger wird.

• Der neue Vorstand zieht gerade den Mitgliedsbeitrag 2010 und 2011 ein, da in den vergangenen beiden Jahren kein Beitrag eingezogen worden ist, weil das alleinige Vorstandsmitglied alleine nicht berechtig war.

Der Vorstand bittet alle Mitglieder, die der Meinung sind, dass fälschlicherweise der Einzug vorgenommen wurde, sich bei mir Stefanie Kirsch unter der Telefonnummer (05724) 7130 zu melden und so dem Vorstand die Möglichkeit gegeben wird, die Beträge selbst zurück zu überweisen und nicht dem Lastschrifteinzug zu widersprechen, damit, so Stefanie Kirsch, „uns keine zusätzlichen Kosten entstehen, die wir den Schulen dann nicht zur Verfügung stellen können“.

Am 4. Oktober findet um 19 Uhr in der Grundschule eine Mitgliederversammlung statt, auf der der neue Vorstand auch Satzungsänderungen vorstellt.

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