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„Das lässt mich gut schlafen“

Werkfeuerwehr der Ardagh-Group „Das lässt mich gut schlafen“

Lob für die Werkfeuerwehr der Ardagh-Group-Werk bei der Hauptversammlung: „Wenn ich sehe, wie viel Wissen hier in der Truppe ist, dann lässt mich das besser schlafen“, sagte Werkleiter Andreas Kehne im Gerätehaus der Stadt-Feuerwehr.

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Heiko Wilharm übergibt ein Werkzeug zum schnellen Durchbruch von Türen an Vize-Ortsbrandmeister Burkhard Bödeker.

Quelle: mig

Obernkirchen. Kehne lobte die Mitglieder für ihr „großes Engagement“, wobei die Werkfeuerwehr vor allem präventiv tätig werde. „Sie macht beispielsweise etwas dafür, dass die Ölunfälle weniger werden.“ Das sei gut für das Werk und für die Umwelt. Wie er höre, sei die Ausbildung in der Werkfeuerwehr sehr gut. Nur eines habe ihm im Vorjahr graue Haare gemacht: die Kosten für die Brandmeldeanlagen, die man auf den neuesten Stand gebracht habe. „Das war wirklich sehr teuer.“ Die Wehr selbst sei jedenfalls ein Bindeglied zwischen Schichten und Abteilungen.

Ähnlich äußerte sich der Obernkirchener Bürgermeister Oliver Schäfer, der vor allem die gute Zusammenarbeit zwischen der Werkfeuerwehr und den Feuerwehren der Bergstadt hervorhob. Es gebe gemeinsame Übungen, „weil man nie weiß, wie sich ein Unglück ausweiten kann“. Im Bedarfsfall könne die Stadtfeuerwehr auch auf die Werkfeuerwehr zurückgreifen. Als Besonderheit nannte Schäfer die Tatsache, dass die Aktiven der Werkfeuerwehr nicht nur das Werk, sondern auch ihren eigenen Arbeitsplatz schützten.

Fehlalarme problematisch für Arbeitgeber

Kreisfeuerwehrchef Klaus-Peter Grote fügte hinzu, dass die Werkfeuerwehr „voll eingebunden“ sei in das Gefüge der Feuerwehren. Es gebe hier keinerlei Konkurrenz: „Wir sind alles Kameraden.“ Zum Thema Brandmeldenanlagen merkte Grote an, dass es im Jahr 2016 viele Fehlalarme gegeben habe. Das könne zu Problemen mit dem Arbeitgeber führen.

Im vergangenen Jahr hat es im Bereich der Werkfeuerwehr 31 Einsätze gegeben. Diese gliederten sich in zwei Brandeinsätze, sechs Ölspuren im Werk, zwei technische Hilfeleistungen, einen Gefahrguteinsatz, 14 Brandsicherheitswachen, zwei Alarmübungen und vier Auslösungen der Brandmeldeanlage. 2016 wurden 67 Übungsdienste durchgeführt, dazu kommen Dienste an Fahrzeugen, Geräten, Gerätehaus und so weiter.

Gruppenführer fehlt in manchen Schichten

Am 31. Dezember hatte die Wehr 58 Mitglieder, die sich auf fünf Gruppen aufteilen. 2016 gab es acht Neueintritte und zwei Austritte. „Gedanken machen müssen wir uns über die Besetzung der Schichten mit Führungskräften“, mahnte Werksbrandmeister Heiko Wilharm an. In manchen Schichten fehle zurzeit ein Gruppenführer beziehungsweise ein Stellvertreter in der Schicht aufgrund von innerbetrieblichen Umbesetzungen. Diese Posten würden aktuell von Gruppenführern der Tagschicht besetzt, die aber nachts oder am Wochenende nicht im Betrieb seien.

Besonders freute sich Wilharm darüber, dass es 2016 keinen Unfall im Bereich der Werkfeuerwehr gegeben hat. Sämtliche Fahrzeuge und Geräte seien in einem einwandfreien Zustand. Unter anderem wurden eine Kamera und diverse Schläuche angeschafft. Einen Dank richtete Wilharm an die Werksleitung für die „gute und konstruktive Zusammenarbeit“.

Befördert wurden: Kevin Bolm, Simon Koberg, Marcel Meinbrok, Hannes Milde, Ingo Reisch (alle Feuerwehrmann), Maurizio Dell-Anna und Florian Dulkies (beide Oberfeuerwehrmann), Christoph Eve, Christian Feige, Christian Haupt und Pascal Rinne (Hauptfeuerwehrmann), Marcel Stummeier (Löschmeister). mig

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